Gelomyrtol forte Kapseln

gelomyrtol-forte.jpgGelomyrtol forte zur Anwendung bei akuter und chronischer Bronchitis und Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).

Wirkstoff: Myrtol standardisiert.

Anwendungshinweise
Gelomyrtol forte Kapseln dürfen nicht eingenommen werden bei vorhandener (allergischer) Überempfindlichkeit gegen Süßorangenöl, Eucalyptusöl, Zitronenöl oder Myrtenöl sowie Cineol (Hauptbestandteil von Eucalyptusöl), oder einen der sonstigen Bestandteile. Eine Anwendung des pflanzlichen Arzneimittels darf ebenfalls nicht erfolgen bei entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darmbereich, im Bereich der Gallenwege und bei schweren Erkrankungen der Leber. Bei Vorliegen von Asthma bronchiale, Keuchhusten oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer deutlichen Atemwegsüberempfindlichkeit verbunden sind, sollte Gelomyrtol forte nur nach erfolgter Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Tierexperimentelle Untersuchungsergebnisse und therapeutische Erfahrungen am Menschen über viele Jahre lassen nach dem momentanen wissenschaftlichen Erkenntnisstand die Aussage zu, dass das Arzneimittel während der Schwangerschaft nach Absprache mit dem behandelnden Arzt ohne Risiko eingenommen werden kann.

In der Stillzeit ist ein Übergang vom Gelomyrtol forte in die Muttermilch, aufgrund der lipophilen (fettanziehend, fettliebend) Eigenschaften des Arzneimittels, sehr wahrscheinlich.

Beim Führen von Kraftfahrzeugen und Bedienen von Maschinen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bisher nicht bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Bei Vorliegen eines akuten entzündlichen Krankheitsbildes sind 3 bis 4mal am Tag eine Kapsel einzunehmen. Die Dosierung wird auch zur Dauertherapie empfohlen.
- Bei Vorliegen eines chronischen Krankheitsbildes ist 2mal am Tag eine Kapsel einzunehmen. Die Dosierung wird auch zur Dauertherapie empfohlen.
- Um das morgendliche Abhusten bei chronischer Bronchitis zu erleichtern, sollte eine Kapsel Gelomyrtol forte am Abend vor dem Zubettgehen eingenommen werden.
- Kinder unter 10 Jahren bekommen die Hälft der oben genannten Dosis für Erwachsene.
Die Behandlungsdauer ist abhängig von dem Beschwerdebild. Beim Vorliegen einer chronischen Erkrankung der Atemwege ist eine Daueranwendung möglich.

Das Arzneimittel sollte 30 Minuten vor der Mahlzeit mit genügend kalter Flüssigkeit eingenommen werden. Zur Verbesserung der Nachtruhe kann die letzte Tagesdosis vor dem Zubettgehen eingenommen werden.

Wurden größere Mengen Gelomyrtol forte eingenommen, ist der Arzt zu informieren. Dieser wird über weitere notwendige Maßnahmen entscheiden. Eventuell treten die unten aufgelisteten Nebenwirkungen intensiver auf.

Wurde die Einnahme von Gelomyrtol forte vergessen, ist die Einnahme, wie vom Arzt angeordnet oder in der Dosierungsanleitung angeben, fortzusetzen. Die Anwendung der doppelten Menge zum nächsten Einnahmezeitpunkt darf nicht erfolgen.

Nebenwirkungen
Unter der Anwendung des pflanzlichen Arzneimittels kann es in einzelnen Fällen zu Beschwerden im Magen-Darmbereich kommen. In Einzelfällen können sich vorhandene Nieren- und Gallensteine in Bewegung setzen. Ebenfalls wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Atemnot, Gesichtsschwellung, Kreislaufsstörungen, Hautausschlag) in Einzelfällen beobachtet. Sollte eine der genannten Nebenwirkungen auftreten, ist der Arzt oder Apotheker zu benachrichtigen.

Zusatzinformation
Bei anhaltenden Beschwerden über einen längeren Zeitraum oder wenn sich diese verschlimmern, bei auftretendem Fieber, Atemnot, blutigem oder eitrigem Auswurf, ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Redumax Tropfen

Redumax eignet sich zur Anwendung bei Übergewicht/ Fettleibigkeit. Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild.

Wirkstoff: Fucus vesiculosus (HAB 34) Urtinktur

Gegenanzeigen
Redumax darf nicht eingenommen werden bei bestehender Überempfindlichkeit gegen Jod. Eine Anwendung des homöopathischen Arzneimittels darf bei Alkoholkranken nicht erfolgen. Redu max Tropfen dürfen bei Schilddrüsenerkrankungen nicht ohne ärztlichen Rat angewendet werden. Epileptiker, Personen mit Lebererkrankungen und mit organischen Erkrankungen des Gehirns dürfen die Tropfen, wegen des Alkoholgehalts, nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Redumax nicht angewendet werden. Da zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern unter 12 Jahren keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen und wegen des Gehalts an Alkohol, sollten die Tropfen von dieser Personengruppe nicht eingenommen werden.

Hinweis: Da Redu max 50 Vol.% Alkohol enthält, wird mit der maximalen Tagesgabe nach der Dosierungsanleitung bis zu 0,6 g Alkohol aufgenommen. Ein Risiko für die Gesundheit besteht zum Beispiel bei Hirnkranken, Leberkranken, Hirngeschädigten, Epileptikern sowie für Kinder und Schwangere.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt geworden. Bekannt ist jedoch, dass durch eine schädigende Lebensweise, Genuss- und Reizmittel die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels negativ beeinflusst werden kann. Falls weitere Medikamente eingenommen werden, sollte vor der Anwendung mit Redumax der Arzt befragt werden.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- ein- bis dreimal am Tag 5 bis 10 Tropfen einnehmen
Das homöopathische Arzneimittel kann direkt auf die Zunge getropft werden oder ist gemeinsam mit etwas Wasser einzunehmen. Die Einnahme sollte 30 Minuten vor den Mahlzeiten erfolgen. Vor dem Hinunterschlucken sind die Tropfen einen Moment im Mund zu behalten. Vor jeder Einnahme ist die Flasche zu schütteln. Wurde eine Anwendung vergessen oder zu wenig eingenommen, ist die Einnahme mit der normalen Dosierung fortzusetzen. Wird die Einnahme unterbrochen oder frühzeitig beendet, sind keine Besonderheiten zu beachten. Redumax sollte ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden.

Wird das Arzneimittel in größeren Mengen eingenommen, kann es speziell bei Kleinkindern eine Alkoholvergiftung verursachen. Da in diesem Fall Lebensgefahr besteht, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. (Der gesamte Flascheninhalt enthält cirka 20 g Alkohol.)

Nebenwirkungen
Bei der Anwendung von Redu max kann eine bestehende Überfunktion der Schilddrüsen verstärkt werden. Hinweis: Es ist möglich, dass es bei Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der vorhandenen Beschwerden kommen kann. Tritt dieser Fall ein, sollte das Arzneimittel abgesetzt und der Arzt befragt werden. Werden Nebenwirkungen beobachtet, die nicht in der Packungsbeilage stehen, sind diese dem Arzt oder Apotheker mitzuteilen.

Zusatzinformation
Das homöopathische Arzneimittel Redumax ersetzt nicht weitere vom Arzt angeordnete Maßnahmen zur Reduzierung des Übergewichts (z.B. Ernährungsumstellung, körperliche Bewegung).

Cetirizin Filmtabletten

cetirizin.jpgCetirizin-ratiopharm bei Allergien Filmtabletten werden angewandt zur Behandlung von Krankheitszeichen (Symptomen) bei allergischen Erkrankungen. Dazu gehören: chronische Nesselsucht (z. B. Juckreiz, Quaddelbildung, Rötung der Haut), chronischer allergischer Schnupfen und Heuschnupfen (z. B. Nasenjucken, Niesen, Nasenverstopfung, Nasenlaufen, Rötung bzw. Jucken der Augen, Tränenfluss).

Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid 10 mg

Gegenanzeigen
Cetirizin Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden bei schweren Nierenerkrankungen, allergischer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Während der Schwangerschaft sollte die Einnahme des Arzneimittels vermieden werden, da bei Schwangeren bislang keine Erfahrungen vorliegen, obwohl Versuche an Tieren keine relevanten Hinweise auf Fruchtschädigungen ergeben haben. In der Stillzeit darf Cetirizin nicht eingenommen werden, da der Wirkstoff im Tierversuch in die Muttermilch übergeht und die Ausscheidung beim Menschen nicht erforscht ist. Für Säuglinge und Kinder unter 2 Jahren ist das Arzneimittel nicht geeignet. Personen mit Niereninsuffizienz (eingeschränkter Nierenfunktion) sollten die Hälfte der angeordneten Dosierung einnehmen.

Vorsichtsmaßnahmen
Beim Führen von KFZ im Straßenverkehr, bei der Arbeit mit Maschinen und Arbeiten ohne sicheren Halt sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. In klinischen Studien ergab sich kein Anhaltspunkt auf eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens, der Aufmerksamkeit und der Fahreigenschaften nach der Einnahme von Cetirizin in der vorgegebenen Dosierung. Unterschiede zu Medikamente ohne Wirkstoff (Placebo) wurden nicht festgestellt. Es wird aber empfohlen, dass Personen die Auto fahren, ohne sicheren Halt arbeiten oder Maschinen bedienen, die angegebene Dosis nicht zu überschreiten und die persönliche Reaktion auf das Arzneimittel abzuwarten.

Wechselwirkungen
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt. Cetirizin-ratiopharm bei Allergien sollte nicht gemeinsam mit Alkohol eingenommen werden, auch wenn Analysen zeigen, dass die Alkoholwirkung (Alkoholgehalt im Blut von 0,8 Promille) nicht erhöht wird.

Dosierung und Einnahme
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene nehmen 1 Filmtablette am Tag, bevorzugt abends ein.
- Kinder von 2 bis 12 Jahren mit einem Körpergewicht von weniger als 30 kg nehmen eine halbe Filmtablette ein.
- Kinder von 2 bis 12 Jahren mit einem Körpergewicht von mehr als 30 kg nehmen 1 Filmtablette ein. In Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, die Tabletten auf zwei Einzelgaben (je eine halbe Tablette am Morgen und am Abend) aufzuteilen.

Die Einnahme der Cetirizin Filmtabletten sollte mit genügend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) und unzerkaut am Abend erfolgen. Die Filmtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Hinweis: Personen, die an einer Niereninsuffizienz (eingeschränkter Nierenfunktion) leiden, sollten die empfohlene Dosis halbieren.

Anwendungsdauer
Der Arzt bestimmt die Dauer der Behandlung, welche abhängig ist von Art, Dauer und Verlauf der Beschwerden. Im Durchschnitt dauert die Anwendung bei Heuschnupfen zwischen 3 bis 6 Wochen. Zur Anwendungsdauer bei chronischer Nesselsucht und chronischem allergischen Schnupfen von Cetirizin liegen bislang Erfahrungen bis zu einem Jahr vor. Für Kinder ab 2 Jahren liegt die Dauer der Anwendung zwischen 2 bis 4 Wochen.

Überdosierung
Werden zu große Mengen, beispielsweise 50 mg Cetirizindihydrochlorid als Einzeldosis (deutliche Überdosierung) eingenommen, können die unten aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. Wenn sich die Annahme auf eine Überdosierung mit Cetirizin bestätigt, ist es erforderlich den Arzt aufzusuchen. Dieser wird eventuell über weitere notwendige Maßnahmen entscheiden. Wurde die Einnahme vergessen oder es wurde zu wenig eingenommen, ist die Anwendung wie in der Dosierung beschreiben, fortzufahren. Wird die Behandlung vorzeitig beendet oder unterbrochen, sind keine Besonderheiten zu beachten.

Nebenwirkungen
Selten kann es unter der Anwendung von Cetirizin-ratiopharm Filmtabletten zu leichten, vorübergehenden Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Unruhe, Mundtrockenheit und Magen-Darm-Beschwerden, kommen. In Einzelfällen traten Überempfindlichkeitsreaktionen und Leberfunktionsstörungen (Transaminaseerhöhung, Hepatitis) auf. Werden Nebenwirkungen beobachtet, die nicht in der Packungsbeilage vermerkt sind, sollten diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden. Bei Auftreten einer der aufgeführten Nebenwirkungen, ist der Arzt zu informieren. Dieser bestimmt den möglichen Schweregrad und entscheidet über eventuell erforderliche weitere Maßnahmen. Beim Auftreten erster Hinweise auf eine Überempfindlichkeitsreaktion ist Cetirizin abzusetzen.

Iberogast Flüssigkeit

iberogast.jpgIberogast zur Behandlung von funktionellen und motilitätsbedingten Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizmagen und Reizdarmsyndrom inklusive krampfartiger Beschwerden des Magen-Darm-Traktes (Magen- und Darmspasmen). Das pflanzliche Arzneimittel eignet sich ebenfalls zur unterstützenden Behandlung der Beschwerden bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis).

Gegenanzeigen
Das pflanzliche Magen-Darm-Mittel Iberogast darf nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen. Zur Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine Hinweise für Bedenken hinsichtlich der Einnahme von Iberogast vor. Dennoch sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.

Es gilt zu beachten: Iberogast Flüssigkeit enthält 31 Vol.-% Alkohol.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und anderen Mitteln bekannt.

Dosierung
Soweit nicht anders verordnet, dreimal am Tag vor oder zu den Mahlzeiten in etwas Flüssigkeit wie folgt einnehmen:
- Kinder unter 3 Monaten 6 Tropfen
- Kinder von 3 Monaten bis 3 Jahren 8 Tropfen
- Kinder von 3 bis 6 Jahren 10 Tropfen
- Kinder von 6 bis 12 Jahren 15 Tropfen
- Erwachsene und Jugendliche 20 Tropfen
Es liegt keine Beschränkung in der Anwendungsdauer vor. Der Zeitraum der Einnahme ist abhängig von der Art, Schwere und dem Erkrankungsverlauf. Vor der Anwendung ist die Flasche zu schütteln. Wurde die Einnahme vergessen oder Iberogast in zu große Mengen eingenommen, ist die Anwendung wie verordnet oder mit der normalen Dosierung, zum nächsten Einnahmezeitpunkt, durchzuführen. Bisher sind keine Hinweise auf eine akute Überdosierung bekannt.

Zusammensetzung
Einhundert Milliliter Iberogast Flüssigkeit enthalten folgende Wirkstoff-Auszüge: Iberis amara (Bittere Schleifenblume – Frische Ganzpflanze) (1 : 1,5-2,5) 15,0 ml; Auszugsmittel für Iberis amara: Ethanol 50 % (V/V); Angelikawurzeln (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Kamillenblüten (1 : 2 -4 ) 20,0 ml; Kümmelfrüchten (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Mariendistelfrüchten (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Melissenblättern (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Pfefferminzblättern (1 : 2,5-3,5) 5,0 ml; Schöllkraut (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Süßholzwurzeln (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Auszugsmittel für alle Arzneidrogen: Ethanol 30 % (V/V).

Nebenwirkungen
Sehr selten können unter der Anwendung von Iberogast allergische Reaktionen wie z.B. Atembeschwerden, Hautausschlag, Juckreiz auftreten. Treten Nebenwirkungen auf, sollte das Präparat abgesetzt und ein Arzt konsultiert werden. Dieser wird über den Schweregrad der Beschwerden und über weitere notwendige Maßnahmen entscheiden. Werden Nebenwirkungen beobachtet, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, sollen diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.

Zusatzinformation
Treten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum auf oder der erwartete Erfolg durch die Anwendung bleibt aus, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen.