Livocab direkt Kombi

Livocab direkt Kombi ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Beschwerden bei allergisch ausgelösten Bindehautentzündungen (z. B. Heuschnupfen oder dem so genannten Frühlingskatarrh – Augentropfen) bzw. von allergischem Schnupfen (z. B. Heuschnupfen – Nasenspray).

Wirkstoff: Levocabastin (vorliegend als Levocabastinhydrochlorid)

Gegenanzeigen
Bei einer Überempfindlichkeit (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile darf Livocab direkt Kombi nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Schädliche Wirkungen für die Entwicklung des Embryos oder Feten haben sich bei Untersuchungen an Tieren nicht ergeben. Erfahrungen beim Menschen liegen jedoch nicht vor. Aus diesem Grund sollte Livocab direkt Kombi in der Schwangerschaft erst nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Während des ersten Schwangerschaftsdrittels sollte Livocab direkt Kombi nicht verwendet werden. Falls der behandelnde Arzt nichts anderes rät, kann Livocab direkt Kombi in der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
In einzelnen Fällen wurde bei Anwendung des Nasensprays von Livocab direkt Kombi über Beschwerden wie Erschöpfung, Abgeschlagenheit, Mattigkeit, Schwäche- oder Schwindelgefühl berichtet. Diese können auch durch die allergischen Beschwerden selbst bedingt sein. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Fahren von Kraftfahrzeugen und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Ebenso gilt: Alkohol kann die Verkehrsfähigkeit noch weiter verschlechtern.

Informationen über bestimmte Bestandteile
Livocab direkt Kombi Augentropfen: Benzalkoniumchlorid kann weiche Kontaktlinsen verfärben. Daher sind die Kontaktlinsen vor dem Eintropfen herauszunehmen. Diese sind erst 20 Minuten nach dem Eintropfen wieder einzusetzen.
Livocab direkt Kombi Nasenspray: Benzalkoniumchlorid kann, insbesondere bei längerer Anwendung, ein Anschwellen der Nasenschleimhaut zur Folge haben. Bei einer entsprechenden Vermutung (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff genutzt werden. Wenn dies nicht möglich ist, sollte eine andere Arzneiform verwendet werden.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Augentropfen
Kinder ab dem ersten Lebensjahr:
Die Einzeldosis beträgt 1 Tropfen, die normale Tagesdosis 2 Tropfen und die maximale Tagesdosis 4 Tropfen für jedes Auge.
Jugendliche und Erwachsene:
Die Einzeldosis beträgt 1 Tropfen, die normale Tagesdosis 2 Tropfen und die maximale Tagesdosis 4 Tropfen für jedes Auge.
- Nasenspray
Kinder ab dem ersten Lebensjahr:
Die Einzeldosis beträgt 2 Sprühstöße, die normale Tagesdosis 4 Sprühstöße und die maximale Tagesdosis 8 Sprühstöße für jedes Nasenloch.
Jugendliche und Erwachsene:
Die Einzeldosis beträgt 2 Sprühstöße, die normale Tagesdosis 4 Sprühstöße und die maximale Tagesdosis 8 Sprühstöße für jedes Nasenloch.

Die Zeitspanne zwischen zwei Anwendungen wird durch die Wirkung von Livocab direkt Kombi bestimmt. Bei den ersten Aneichen einer allergischen Reizung der Bindehaut bzw. bei den ersten Aneichen eines allergischen Schnupfens, ist Livocab direkt Kombi zu verwenden. Dadurch werden die besten Behandlungsergebnisse erreicht.

Liegt eine Funktionsstörung der Nieren vor, sollte die Dosis des Nasensprays halbiert werden, da der Wirkstoff vorwiegend über die Niere ausgeschieden wird.

Reicht die empfohlene Dosierung nicht aus, ist der Arzt zu kontaktieren. Die Anwendungsdauer ist abhängig von der Art, Dauer und dem Verlauf der Beschwerden. Eine zeitliche Beschränkung muss nicht berücksichtigt werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu benachrichtigen, wenn der Eindruck besteht, dass die Wirkung von Livocab direkt Kombi entweder zu stark oder zu schwach ist.

Nebenwirkungen
Vorübergehend kann es gelegentlich zu einer leichten Reizung der Augen bzw. zu leichtem Brennen der Nasenschleimhaut kommen. In seltenen Fällen können Reaktionen einer (allergischen) Überempfindlichkeit auftreten. Der Arzt ist in diesen Fällen aufsuchen. In einzelnen Fällen wurden bei der Anwendung des Nasensprays von Beschwerden wie Mattigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Schwäche- oder Schwindelgefühl berichtet. Diese können allerdings durch die allergischen Beschwerden selbst bedingt sein. Der Arzt oder Apotheker ist zu benachrichtigen, wenn Nebenwirkungen bemerkt werden, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind.

Hinweise
Die Augentropfen von Livocab direkt Kombi können auch bei einem grünen Star (Glaukom) angewendet werden.
Zu den charakteristischen Beschwerden einer allergischen Entzündung der Bindehaut gehören: Rötung der Augen, Tränenfluss, Juckreiz, Schwellungen der Bindehaut und Augenlider.
Zu den charakteristischen Beschwerden eines allergischen Schnupfens gehören: Juckreiz, verstopfte Nase (Beeinträchtigung der Nasenatmung, laufende Nase – klare Flüssigkeit kommt aus der Nase).
Verschlechtert sich das Krankheitsbild oder eine Besserung nach 2 Tagen tritt nicht ein, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen.

Der Apotheker ist zu Fragen, wenn weitere Informationen oder Ratschläge zu Livocab kombi Direkt benötigt werden.

Dolormin Extra

Dolormin extra Filmtabletten zur Anwendung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie beispielsweise Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen) oder Fieber.

Wirkstoff: Ibuprofen (vorliegend als Ibuprofen DL-Lysinsalz)

Einnahmebeschränkungen
Dolormin extra darf nicht eingenommen werden, bei einer (allergischen) Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile. Eine Anwendung des Arzneimittels darf auch nicht erfolgen, wenn in der Vergangenheit nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen reagiert wurde. Die Einnahme darf ebenfalls nicht erfolgen, bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder bei Magen- oder Darmblutungen. Patienten, die unter schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder unter schweren, unkontrollierten Herzbeschwerden leiden, dürfen Dolormin extra nicht anwenden.

Schwangerschaft
Wird eine Schwangerschaft während einer längeren Einnahme von Dolormin extra festgestellt, ist der Arzt zu informieren. Das Arzneimittel sollte im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. In den letzten drei Schwangerschaftsmonaten darf Dolormin extra wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht eingenommen werden.

Stillzeit
Ibuprofen geht mit seinen Abbauprodukten in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bisher sind keine nachteiligen Folgen für den Säugling bekannt. Daher wird bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis bei leichten bis mäßig starken Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens nicht notwendig sein.

Kinder
Da die Einzeldosis für Kinder unter 6 Jahren zu hoch ist, darf Dolormin extra von dieser Personengruppe nicht eingenommen werden. Für dieses Alter stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Wird die empfohlene Dosis kurzfristig eingenommen, ist keine Beeinträchtigung zu erwarten.

Gleichzeitige Einnahme mit Nahrungsmitteln und Getränken
Während der Einnahme von Dolormin extra sollte auf das Trinken von Alkohol möglichst verzichtetet werden.

Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme
Bei der Einnahme von Dolormin extra ist besondere Vorsicht notwendig, bei: eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, einer angeborenen Blutbildungsstörung (akuter intermittierender Porphyrie), Bluthochdruck oder Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz), bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes oder Mischkollagenosen), Magen-Darm-Beschwerden oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen. Das Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist dann erhöht. Bei allen diesen Fällen ist der Arzt zu konsultieren.

Wechselwirkungen
Der Arzt oder Apotheker ist zu benachrichtigen, wenn andere Arzneimittel eingenommen werden bzw. vor kurzem eingenommen wurden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt. Die Wirkung kann bei nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. Präparategruppen verstärkt werden, bis hin zu einem gesteigerten Nebenwirkungsrisiko:
- Lithium (Produkt zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) – Der Lithiumspiegel ist zu kontrollieren.
- Methotrexat (Produkt zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) – Verstärkte Nebenwirkungen.
- Blutgerinnungshemmende Mittel – Die Blutgerinnung ist zu überprüfen.
- Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Stoffe enthalten), Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika / Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) – Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Magen-Darm-Blutungen, außer wenn die Wirkstoffe nur auf der Haut angewendet werden.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparate kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Dolormin extra abgeschwächt werden. Dazu gehören: Entwässernde (Diuretika) und blutdrucksenkende (Antihypertonika) Arzneimittel. Sonstige mögliche Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Anwendung mit Dolormin extra: Zidovudin – Erhöhtes Risiko für Gelenk- und Blutergüsse bei HIV positiven Blutern.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahre (ungefähr 20 bis 29 kg)
nehmen als Einzeldosis ½ Filmtablette (entspricht 200 mg Ibuprofen) und als Tagesgesamtdosis bis zu 1½ Filmtabletten (entspricht bis 600 mg Ibuprofen) ein.
- Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahre (ungefähr 30 bis 43 kg)
nehmen als Einzeldosis ½ Filmtablette (entspricht 200 mg Ibuprofen) und als Tagesgesamtdosis bis zu 1½ bis 2 Filmtabletten (entspricht bis 600 bis 800 mg Ibuprofen) ein.
- Jugendliche im Alter von 13 bis 14 Jahre (ungefähr 44 bis 52 kg)
nehmen als Einzeldosis ½ bis 1 Filmtablette (entspricht 200 bis 400 mg Ibuprofen) und als Tagesgesamtdosis bis zu 1½ bis 2½ Filmtabletten (entspricht bis 600 bis 1000 mg Ibuprofen) ein.
- Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene
nehmen als Einzeldosis ½ bis 1 Filmtablette (entspricht 200 bis 400 mg Ibuprofen) und als Tagesgesamtdosis bis zu 3 Filmtabletten (entspricht bis zu 1200 mg Ibuprofen) ein.

Dolormin extra ist unzerkaut und mit genügend Flüssigkeit (1 Glas Wasser) einzunehmen. Dadurch wird der Wirkeintritt gefördert. Die Einnahme der Filmtabletten kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Personen mit einem empfindlichen Magen, sollten Dolormin extra während den Mahlzeiten einnehmen.

Wurde die maximale Einzeldosis eingenommen, ist bis zur nächsten Einnahme mindestens 4 Stunden zu warten.

Der Arzt oder Apotheker ist aufzusuchen, wenn der Eindruck besteht, dass die Wirkung von Dolormin extra zu stark oder zu schwach ist. Das Arzneimittel ist nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat länger als 4 Tage anzuwenden.

Nebenwirkungen
Gelegentlich kann es unter der Einnahme von Dolormin extra zu Magen-Darm-Beschwerden (wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit), Kopfschmerzen, Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (eventuell mit Blutdruckabfall) kommen. Selten wurden Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Erbrechen beobachtet. Im Verdauungstrakt kann es sehr selten zu Magen-Darm-Geschwüren, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch kommen. Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, muss Dolormin extra abgesetzt und sofort der Arzt kontaktiert werden. Im Bereich der Nieren kann es sehr selten zur Verringerung der Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) kommen. Diese Anzeichen können auf eine Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen hindeuten. Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, darf Dolormin extra nicht weiter eingenommen werden. Gleichzeitig ist sofort Kontakt mit dem Arzt aufzunehmen. Ebenfalls können Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie und erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut auftreten. Sehr selten kann es zu Störungen der Blutbildung kommen. Erste Zeichen dafür können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. Beim Auftreten dieser Anzeichen ist Dolormin extra sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben. Ebenso wurden sehr selten Anzeichen einer Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes oder Mischkollagenosen) leiden. Sehr selten wurden von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Anzeichen hierfür können sein: Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig. Darüber hinaus wurden sehr selten Leberschäden (insbesondere bei Langzeittherapie), schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema exsudativum multiforme) beobachtet.

Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Hinweis
Die Nebenwirkungen sind am geringsten, wenn immer die kleinste wirksame Menge des Medikaments für die kürzest erforderliche Zeit eingenommen wird. Werden Schmerzmittel nicht bestimmungsgemäß, über einen längeren Zeitraum und hochdosiert eingenommen, können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Verschlechtert sich das Krankheitsbild oder nach 4 Tagen tritt keine Besserung ein, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen.

Dona 750

Dona 750 mg Filmtabletten werden angewendet zur Linderung von Symptomen bei leichter bis mittelschwerer Arthrose des Kniegelenks.

Wirkstoff: Glucosaminhemisulfat

Einnahmehinweise
Dona 750 darf nicht eingenommen werden, bei (allergischer) Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Glucosamin oder einen der sonstigen Bestandteile. Eine Einnahme darf auch dann nicht erfolgen, wenn eine Überempfindlichkeit (allergisch) gegen Schalentiere vorliegt, da Glucosamin aus Schalentieren hergestellt wird. Besondere Vorsicht bei der Anwendung von dona 750 mg ist notwendig, bei Vorliegen einer eingeschränkten Glucosetoleranz. Vermehrte Messungen des Blutzuckerspiegels können zum Anfang der Behandlung mit Glucosamin notwendig sein. Große Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels sollte auch dann erfolgen, wenn die Leber- oder Nierenfunktion eingeschränkt ist. Bei dieser Patientengruppe wurden keine Studien durchgeführt, daher können keine Empfehlungen für eine Dosierung gegeben werden. Personen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sollten Dona 750 ebenfalls mit Vorsicht anwenden. Dies ist erforderlich, da bei Patienten, die mit Glucosamin behandelt wurden, in einigen Fällen erhöhte Blutfettwerte beobachtet wurden. Auch Patienten, die an Asthma leiden, sollten Dona 750 mit Vorsicht einnehemen. Bei Beginn der Einnahme von Glucosamin, kann es zu einer möglichen Verstärkung der Symptome kommen.

Dieses Arzneimittel enthält 3,28 mmol (75,5 mg) Natrium pro Filmtablette. Muss eine kochsalzarme Diät eingehalten werden, ist dies zu berücksichtigen.

Schwangerschaft und Stillzeit
In der Schwangerschaft sollte dona 750 nicht eingenommen werden. Während der Stillzeit wird die Einnahme von Glucosamin nicht empfohlen. Generell gilt: Vor der Einnahme von allen Arzneimitteln ist der Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen.

Kinder und Jugendliche
Dona 750 mg Filmtabletten werden für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen, da keine Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit des Arzneimittels vorliegen.

Ältere Menschen
Mit älteren Personen wurden keine spezifischen Studien durchgeführt, dennoch ist aufgrund der klinischen Erfahrung bei der Behandlung von gesunden älteren Menschen keine Anpassung der Dosis notwendig.

Einnahme von Dona 750 mit anderen Arzneimitteln
Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel eingenommen werden bzw. vor kurzem eingenommen wurden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt. Vorsicht ist geboten, wenn dona 750 gemeinsam mit anderen Arzneimitteln und insbesondere Warfarin und Tetracyclinen angewendet wird. Der Arzt ist um Rat zu fragen.

Einnahme von Dona 750 mit Nahrungsmitteln und Getränken
Das Arzneimittel kann mit oder ohne Nahrungsmittel geschluckt werden.

Bedienen von Maschinen und Verkehrstüchtigkeit
Beim Auftreten von Benommenheit oder Schwindel wird empfohlen, keine Maschinen zu bedienen und das Autofahren einzustellen. Bisher wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Dona 750 mg Filmtabletten 2-mal am Tag (2 x 1 Filmtablette) einnehmen.
Das Arzneimittel sollte unzerkaut mit genügend Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit geschluckt werden. Vorzugsweise sollte die Einnahme am Morgen und am Abend zu den Mahlzeiten erfolgen.
Der Wirkstoff Glucosamin ist nicht eignet für die Behandlung akuter schmerzhafter Symptome, da eine Minderung der Beschwerden (speziell Schmerzlinderung) erst einige Wochen nach Behandlungsbeginn eintritt. In einigen Fällen sogar noch später. Tritt nach 2 bis 3 Monaten keine Minderung der Symptome auf, sollte die Weiterbehandlung mit Glucosamin überprüft werden.

Überdosierung
Bei Einnahme einer größeren Menge dona 750, ist es erforderlich Kontakt mit dem Arzt oder einem Krankenhaus aufzunehmen.

Einnahme vergessen
Wurde die Einnahme von Dona 750 mg vergessen, darf nicht die doppelte Dosis eingenommen werden.

Einnahme abbrechen
Wird die Einnahme von Dona 750 abgebrochen, können die Symptome wieder auftreten.

Das Arzneimittel ist immer genau nach der Anweisung in der Packungsbeilage einzunehmen. Der Arzt oder Apotheker sollte befragt werden, wenn Fragen zur Einnahme/Dosierung bestehen.

Nebenwirkungen
Bei der Anwendung von Dona 750 wurden häufig folgende Nebenwirkungen beobachtet: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung. Gelegentlich kann es zu Hautrötung, Ekzem, Juckreiz kommen. Vereinzelt traten spontane Fälle von erhöhtem Cholesterinspiegel auf. Ein ursächlicher Zusammenhang wurde aber nicht nachgewiesen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen den Tagesablauf erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Bestehen weitere Fragen zur Anwendung von Dona 750 Filmtabletten ist der Arzt oder Apotheker aufzusuchen.

Priorin Kapseln

Priorin Kapseln dienen zur diätetischen Behandlung von hormonell erblich bedingten (androgenetischen) Haarwachstumsstörungen und Haarausfall bei Frauen. Es ist ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Diät).

(Natürliche) Inhaltsstoffe: Hirseextrakt, Weizenkeimöl, Pantothensäure, L-Cystein

Information
Das Wachstum der Haare ist abhängig von den Haarwurzeln. Dort erfolgen die Bildung der Haarzellen und die Bestimmung der Haarfarbe. Da dieser Prozess sehr stoffwechselintensiv ist, erfordert ein gesundes Haarwachstum eine bestmögliche Nährstoffversorgung der Haarwurzel.

Bei Frauen sind hormonell erblich (androgenetisch) bedingte Störungen des Haarwachstums bis hin zum Haarausfall die am häufigsten auftretende Form von Haarwachstumsstörungen. Ausgelöst werden diese durch eine Überempfindlichkeit der Haarwurzel bei hormonellen Ungleichgewichten. Dies ist der Auslöser dafür, dass die Funktionsfähigkeit der Haarwurzel herabgesetzt wird. Die Folge: Das Haar wird dünner und kann sogar ausfallen. Priorin fördert den Zellstoffwechsel der Haarwurzel mit einem Komplex aus besonderen Mikronährstoffen.

Wirkungsweise
- Hirse
Der Hirseextrakt ist die Grundlage der Priorin Kapseln. Die Hirse gilt als eines der mineralstoffreichsten Getreide und ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Bekannt ist die Hirse für seine günstige Wirkung bei Haarausfall und Haarwachstumsstörungen.

Damit auch die Nährstoffe aus der Samenschale genutzt werden können, werden zur Herstellung des Hirseextraktes nur ungeschälte Hirsekörner verwendet. Das spezielle Extraktionsverfahren ermöglicht das Herauslösen der Nährstoffe von der unverdaulichen Hülle. Dadurch steht der Hirseextrakt dem Körper in einer leicht verwertbaren Form zur Verfügung.

- Weizenkeimöl
Das Öl des Weizens wird aus den Keimlingen gewonnen und enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese sind für den Stoffwechsel der Zellen und den Aufbau der Zellmembran in den zellteilungsaktiven Geweben (Haarwurzeln) wichtig.

- Pantothensäure
Dieses essenzielle B-Vitamin (Pantothensäure) ist von Bedeutung im Stoffwechsel teilungsaktiver Gewebe (z.B. die Haarwurzel). Ebenso ist es erforderlich für die natürlichen Regenerationsprozesse.

- L-Cystein
Für die Bildung von gesundem Haar ist der Eiweißbaustein Cystein besonders wichtig. Es fördert die Haarstabilität und trägt dazu bei, dass das Haar elastischer und kräftiger wird.

Hinweise
Da die Priorin Kapseln nur sehr geringe Spuren von Gluten enthalten, ist die ergänzend bilanzierte Diät auch bei Zöliakie geeignet. Für Diabetiker: Drei Kapseln (Tagesdosis) entsprechen 0,02 BE. Priorin enthält geringe Mengen an leicht verfügbaren Kohlenhydraten. Der Gesetzgeber schreibt für ergänzende bilanzierte Diäten folgenden wichtigen Hinweis vor: „Priorin ist als ergänzende bilanzierte Diät unter ärztlicher Aufsicht zu verwenden.“ Der Verbraucher soll mit diesem Hinweis darauf aufmerksam gemacht werden, dass es sich bei Priorin um ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke handelt.

Einnahme
Bei Haarausfall:
- Am Morgen 2 Kapseln und am Abend 1 Kapsel (in den ersten drei Monaten) unzerkaut mit etwas Flüssigkeit schlucken.
- Für eine nachhaltige Behandlung genügt anschließend 1 Kapsel täglich.
Bei leichten Haarwachstumsstörungen:
- Einmal am Tag 1 Kapsel mit etwas Flüssigkeit schlucken.

Einnahmedauer
Auch wenn eine Besserung des Haarzustandes in vielen Fällen schon nach wenigen Wochen eintritt, sollte Priorin zur weiteren Unterstützung der Haarwurzel (wegen des langsamen Haarwachstums) über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten verzehrt werden. Treten Störungen zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf, kann die Verwendung wiederholt werden.

Bei Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.