Lefax Kautabletten

Lefax Kautabletten eignen sich zur Anwendung bei vermehrter Gasbildung und Gasansammlung sowie funktionellen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Aufstoßen, Blähungen, vorzeitiges Sättigungsgefühl, Völlegefühl, Meteorismus (Darmkollern, Abgang von Darmgasen). Das entschäumend wirkende Arzneimittel wird auch bei verstärkter Gasbildung nach Operationen und zur Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gasschatten (Sonographie, Röntgen) angewendet.

Wirkstoff: Simeticon 42 mg

Gegenanzeigen
Lefax darf nicht eingenommen werden bei einer (allergischen) Überempfindlichkeit gegen Simeticon oder einen der sonstigen Bestandteile.

Schwangerschaft und Stillzeit
Gegen die Einnahme von Lefax Kautabletten in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine Bedenken vor.

Wechselwirkungen
Bei Einnahme von Lefax Kautabletten mit anderen Arzneimitteln sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Beim Bedienen von Maschinen und führen von Kraftfahrzeugen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig.

Warnhinweise über bestimmte Bestandteile des Arzneimittels
Lefax Kautabletten sind erst nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen, wenn bekannt ist, dass eine Zuckerunverträglichkeit vorliegt. (Das Arzneimittel enthält Glucose und Sucrose.)

Hinweis für Diabetiker: Eine Kautablette entspricht etwa 0,05 Broteinheiten (BE). Bestehend aus 0,3 g Glucose und 0,25 g Sucrose (Zucker). Bei einer erforderlichen Diabetes-Diät, sind diese Angaben zu berücksichtigen.

Lefax Kautabletten können sich negativ auf die Zähne (Karies) auswirken.

Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme
Treten die Bauchbeschwerden neu auf und/oder halten über einen längeren Zeitraum an, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen, damit dieser den Grund der Beschwerden und eine eventuell vorhandene, behandlungsbedürftige Erkrankung erkennen kann.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
-Kinder zwischen 6 bis 14 Jahren nehmen als Einzeldosis 1 bis 2 Kautabletten (entspricht 42 bis 84 mg Simeticon) und als Tagesgesamtdosis 4 bis 8 Kautabletten (entspricht 168 bis 336 mg Simeticon) ein.
- Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene nehmen als Einzeldosis 1 bis 2 Kautabletten (entspricht 42 bis 84 mg Simeticon) und als Tagesgesamtdosis 4 bis 8 Kautabletten (entspricht 168 bis 336 mg Simeticon) ein.
- Zur Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen werden 3-mal täglich 2 Kautabletten (entspricht 252 Simeticon) am Tag vor der Untersuchung und 2 Kautabletten (entspricht 84 Simeticon) am Morgen des Untersuchungstages eingenommen.
Die Kautabletten sind entweder mit dem oder nach dem Essen einzunehmen, bei Bedarf auch vor dem Zubettgehen. Wichtig bei der Anwendung ist, dass die Tabletten gut zerkaut werden.

Andere Darreichungsformen stehen für jüngere Kinder und Säuglinge zur Verfügung.

Die Einnahme der Lefax Kautabletten sollte immer exakt nach der Anweisung in der Packungsbeilage erfolgen. Der Arzt oder Apotheker ist zu befragen, wenn Unsicherheiten bei der Anwendung bestehen.

Der Arzt oder Apotheker ist zu kontaktieren, wenn der Eindruck besteht, dass die Wirkung von Lefax Kautabletten zu stark oder zu schwach ist.

Anwendungsdauer
Die Dauer der Anwendung ist abhängig von dem Verlauf der Beschwerden. Falls notwendig, können Lefax Kautabletten auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Überdosierung
Vergiftungen durch eine beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung sind bisher nicht aufgetreten. Der Wirkstoff Simeticon wird nicht in die Blutbahn aufgenommen. Lefax Kautabletten werden auch bei Einnahme zu großer Mengen vertragen.

Einnahme vergessen
Zum nächsten Einnahmezeitpunkt ist nicht die doppelte Dosis einzunehmen, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde.

Einnahme abgebrochen
Wird die Behandlung mit Lefax Kautabletten beendet, können die Beschwerden erneut auftreten.

Nebenwirkungen
Bisher wurden keine Nebenwirkungen bei der Einnahme von Lefax Kautabletten beobachtet.  Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Remifemin plus Filmtabletten

Remifemin plus eignet sich zur Anwendung bei Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium) wie Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, nervöse Unruhe, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, innere Anspannung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Angstzustände, depressive Verstimmungszustände und prämenstruelle psychovegetative Beschwerden.

Wirkstoffe: Trockenextrakt aus Johanniskraut (Hypericum) und Cimicifugawurzelstock

Gegenanzeigen
Remifemin plus darf nicht eingenommen werden, bei einer Überempfindlichkeit gegen Cimicifugawurzelstock oder Johanniskraut oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Eine Einnahme darf auch beim Vorliegen einer Lichtüberempfindlichkeit der Haut nicht erfolgen. Ebenso darf Remifemin plus nicht eingenommen werden, wenn zugleich auch ein anderes Arzneimittel angewendet wird, welches einen der folgenden Arzneistoffe bzw. einen Arzneistoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthält: Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS wie Proteinase-Hemmer (z.B. Indinavir) und Non-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Hemmer (z.B. Nevirapin), Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung, Sirolimus) und Zytostatika (z.B. Imatinib, Irinotecan) – mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern.

Schwangerschaft und Stillzeit
Da zur Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit keine ausreichenden Daten vorliegen, soll Remifemin plus von Schwangeren und Stillenden nicht eingenommen werden.

Vorsicht bei der Einnahme
Bei der Anwendung von hormonellen Empfängnisverhütungsmitteln (Kontrazeptiva), können möglicherweise Zwischenblutungen als Folge einer Wechselwirkung auftreten. In diesem Fall sollten sich Frauen bezüglich weiterer empfängnisverhütender Maßnahmen beraten lassen, da die Sicherheit gegebenenfalls gemindert sein kann.

Der in Remifemin plus enthaltene Wirkstoff Johanniskraut (Hypericum) kann mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten: Arzneimittel mit Johanniskraut können zur einer beschleunigten Ausscheidung anderer Arzneistoffe führen und deshalb die Wirksamkeit dieser Stoffe mindern. Hält der Arzt eine gleichzeitige Einnahme von Remifemin plus mit anderen Arzneimitteln für notwendig, müssen aber mögliche Wechselwirkungen berücksichtigt werden: Reduzierung der Wirkung von Digoxin, Midazolam, Simvastatin, Verapamil, Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (Warfarin, Phenprocoumon).

Die gleichzeitige Einnahme von Östrogenen mit Remifemin plus darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Das pflanzliche Arzneimittel kann die Wirkung der Östrogene intensivieren. Die Anwendung ist mit dem Arzt daher abzusprechen.

Bei einer vorgeschädigten Leber, sollte Remifemin plus nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Treten unter der Anwendung von Remifemin plus Anzeichen einer Leberschädigung (Gelbfärbung der Augen bzw. Haut, Übelkeit, Müdigkeit, Obersbauchschmerzen, Appetitverlust, dunkler Urin) auf, ist die Einnahme des Arzneimittels sofort zu beenden und ein Arzt ist aufzusuchen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Remifemin plus ist auch erforderlich, bei einer gestörten bzw. neu auftretenden Regelblutung. Der Arzt ist ebenso aufzusuchen, wenn andere Beschwerden hinzukommen oder die Beschwerden anhalten bzw. unklar sind. In diesen Fällen kann es sich um Erkrankungen handeln, welche von einem Arzt abgeklärt werden müssen.

Einnahme von Remifemin plus mit anderen Arzneimitteln
Remifemin plus kann mit vielen anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten, wodurch die Konzentration dieser Stoffe im Blut gemindert und ihre Wirksamkeit wahrscheinlich abgeschwächt wird. Zu diesen Stoffen gehören folgende Arzneistoffe: Verapamil, Midazolam, Digoxin, Simvastatin, hormonelle Empfängnisverhütungsmittel (Auftreten von Zwischenblutungen), Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Phenprocoumon, Warfarin), andersartige Mittel gegen Depression wie Amitriptylin und Nortriptylin.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Remifemin plus mit bestimmten Wirkstoffen zur Behandlung von Depressionen (Paroxetin, Sertralin, Trazodon), können in einzelnen Fällen ungewollte Wirkungen (wie z. B. Angst, Erbrechen, Ruhelosigkeit, Übelkeit, Verwirrtheit) intensiviert auftreten.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die photosensibilisierend wirken, können sich die phototoxischen Wirkungen verstärken.

Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel eingenommen werden bzw. bis vor kurzem eingenommen wurden, auch wenn es um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei der Verkehrstüchtigkeit und dem Bedienen von Maschinen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig.

Informationen über sonstige Bestandteile von Remifemin plus
Das pflanzliche Arzneimittel enthält Lactose. Beim Vorliegen einer bekannten Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern, ist das Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
-  2-mal am Tag eine Filmtablette, bei Bedarf 2-mal am Tag zwei Filmtabletten einnehmen.
Die Filmtabletten sind unzerkaut und mit Flüssigkeit zu schlucken. Die Einnahme erfolgt am Morgen und am Abend und kann unabhängig von den Mahlzeiten stattfinden.

Remifemin plus ist immer genau nach der Anweisung in der Packungsbeilage einzunehmen. Der Arzt oder Apotheker ist zu kontaktieren, wenn Unsicherheiten bestehen.

Besteht der Eindruck, dass die Wirkung von Remifemin plus zu stark oder zu schwach ist, sollte der Arzt oder Apotheker befragt werden.

Anwendungsdauer
Remifemin plus sollte über einen längeren Zeitraum angewendet werden, da sich die  Behandlungsergebnisse bei längerer Anwendungsdauer noch verbessern. Damit aber keine anderen Krankheiten übersehen werden, ist nach 6 Monaten der Arzt aufzusuchen.

Überdosierung
Wurde eine größere Menge Remifemin plus eingenommen, können die aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. In diesem Fall sollte das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

Einnahme vergessen
Es ist nicht die doppelte Dosis einzunehmen, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde.

Nebenwirkungen
Bei der Anwendung von Remifemin plus kann es selten zu einer Zunahme des Gewichts, Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Oberbauchbeschwerden), erhöhten Leberwerten (Transaminasen), allergischen Hautreaktionen (Nesselsucht, Hautausschlag, Hautjucken) und Schwellungen im Gesicht oder an den Gliedmaßen kommen. Sehr selten wurde über Müdigkeit oder Unruhe berichtet. Bei hellhäutigen Personen kann es, durch die erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Licht (Photosensibilisierung), sehr selten zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen der Hautpartien kommen, besonders an den Stellen die  starker (Sonnen-) Bestrahlung ausgesetzt sind. Ebenfalls kam es sehr selten zu Leberschädigungen bei der Anwendung von Arzneimitteln mit Cimicifugawurzelstock. Ein sicherer ursächlicher Zusammenhang mit diesen Arzneimitteln ist aber nicht bewiesen.

Beim Auftreten dieser Nebenwirkungen ist das Arzneimittel abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Gebrauchsinformation angegeben sind.

Hinweis
Bei einer Verschlimmerung der Symptome oder einem Ausbleiben einer Besserung nach 4 bis 6 Wochen, ist es unbedingt erforderlich einen Arzt aufzusuchen.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Traumeel

Traumeel S Creme ist ein registriertes homöopathisches Arzneimittel und daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation. Bestehen die Krankheitssymptome während der Anwendung weiter, ist medizinischer Rat einzuholen.

Traumeel S enthält die arzneilich wirksamen Bestandteile: Arnica montana Dil., Calendula officinalis Ø, Hamamelis virginiana Ø, Echinacea Ø, Echinacea purpurea Ø, Chamomilla recutita Ø, Symphytum officinale e radice rec. Dil., Bellis perennis Ø, Hypericum perforatum Dil., Achillea millefolium Ø, Aconitum napellus Dil., Atropa bella-donna Dil., Mercurius solubilis Hahnemanni Dil., Hepar sulfuris Dil.

Gegenanzeigen
Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Achillea millefolium (Gemeine Scharfgabe), Arnica montana (Arnika), Bellis perennis (Gänseblümchen), Calendula officinalis (Ringelblume), Chamomilla recutita (Echte Kamille), Echinacea, Echinacea purpurea (Sonnenhut) oder andere Korbblüter, darf Traumeel S nicht angewendet werden. Eine Anwendung des homöopathischen Arzneimittels darf ebenfalls nicht erfolgen, bei einer Überempfindlichkeit gegen die Hilfsstoffe.

Schwangerschaft und Stillzeit
In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Arzt vor der Anwendung von allen Arzneimitteln immer um Rat zu fragen.

Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
Der sonstige Bestandteil Cetylstearylalkohol kann Hautreizungen verursachen, welche lokal begrenzt sind.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt. Der Arzt ist dennoch zu befragen, wenn andere Arzneimittel angewendet werden.

Hinweis
Durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel kann die Wirkung von Traumeel S (sowie von allen anderen homöopathischen Arzneimitteln) ungünstig beeinflusst werden.

Dosierung
Falls nichts anderes verordnet, gilt:
- 1 bis 3-mal am Tag ist Traumeel S auf die betroffenen Hautstellen dünn aufzutragen, möglicherweise auch als Verband.
Bei Nutzung eines Verbandes, sind nur luftdurchlässige Materialien (z.B. Baumwolle) zu wählen.

Das homöopathische Arzneimittel eignet sich auch zur Anwendung bei Säuglingen, Kleinkindern und Schulkindern.

Eine großflächige Anwendung von Traumeel S ist zu vermeiden. Traumeel S eignet sich nur zur äußerlichen Anwendung. Das Arzneimittel darf nicht mit Augen und Schleimhäuten sowie offenen Wunden in Kontakt kommen.

Ohne ärztlichen Rat sind auch homöopathische Arzneimittel nicht über einen längeren Zeitraum anzuwenden.

Nebenwirkungen
Gelegentlich können unter der Anwendung von Traumeel S aufgrund des enthaltenen homöopathischen Wirkstoffes Mercurius solubilis (Quecksilber) allergische Reaktionen auftreten. In Einzelfällen wurden Überempfindlichkeitsreaktionen beobachtet. Über das Auftreten von örtlich begrenzten allergischen Reaktionen (Entzündungen an der Haut) wurde berichtet. Treten die genannten Nebenwirkungen auf, ist das Präparat abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.

Hinweis
Die vorhandenen Beschwerden können sich, bei der Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels, vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollte Traumeel S abgesetzt und ein Arzt kontaktiert werden.

Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung des homöopathischen Arzneimittels, ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.