Sinupret Forte

Sinupret forte Dragees Bionorica zur Anwendung bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Pflanzliche Wirkstoffe: Eisenkraut, Enzianwurzel, Gartensauerampferkraut, Holunderblüten, Schlüsselblumenblüten mit Kelch

Gegenanzeigen
Sinupret forte Dragees dürfen nicht eingenommen werden, bei einer Überempfindlichkeit gegen einen der arzneilich wirksamen oder sonstigen Bestandteile.

Schwangerschaft und Stillzeit
Sinupret forte Dragees Bionorica sollen in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden. Grundsätzlich gilt: Die Einnahme von allen Arzneimitteln soll nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Kinder
Das Arzneimittel soll bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da zur Anwendung bei dieser Personengruppe keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.

Vorsichtsmaßnahmen
Bei bestehenden Beschwerden, die länger als 7 bis 14 Tage andauern oder regelmäßig wiederkehren, ist der Arzt aufzusuchen.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 3 mal am Tag 1 Dragee ein.
Sinupret forte Dragees werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) eingenommen.

Damit das Arzneimittel richtig wirken kann, muss die Einnahme nach den Anwendungsvorschriften erfolgen.

Dauer der Anwendung
Die Anwendungsdauer von Sinupret forte Dragees beträgt 7 bis 14 Tage – soweit nicht anders verordnet. Dazu sind auch die Angaben unter „Vorsichtsmaßnahmen“ zu beachten.

Überdosierung
Bei Einnahme einer größeren Menge von Sinupret forte Dragees, ist der Arzt zu kontaktieren. Dieser wird über eventuell erforderliche Maßnahmen entscheiden. Gegebenenfalls treten die unten aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf.

Einnahme vergessen bzw. zu wenig eingenommen
Wurde die Anwendung von Sinupret forte Dragees vergessen oder es wurde zu wenig eingenommen, ist beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge anzuwenden, sondern mit der Einnahme, wie vom behandelten Arzt vorgegeben oder in der Gebrauchsinformation beschrieben, fortzufahren.

Behandlung unterbrochen bzw. vorzeitig beendet
Das Unterbrechen bzw. Beenden der Einnahme von Sinupret forte Dragees Bionorica ist in der Regel unbedenklich.

Nebenwirkungen
Gelegentlich kann es unter der Anwendung von Sinupret forte Dragees zu Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Magenschmerzen) kommen. Selten können  Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (Juckreiz, Hautausschlag, Hautrötung) sowie schwere allergische Reaktionen (Atemnot, Angioödem, Gesichtsschwellung) auftreten. Beim Erkennen von Nebenwirkungen ist das Arzneimittel abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Dieser kann über den Schweregrad und mögliche notwendige weitere Maßnahmen entscheiden. Bei den ersten Hinweisen auf eine Überempfindlichkeitsreaktion darf Sinupret forte Dragees Bionorica nicht erneut eingenommen werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen beobachtet werden, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Hinweis
Dauern die Beschwerden länger als 7 bis 14 Tage an oder treten in regelmäßigen Abständen erneut auf, ist es notwendig einen Arzt aufzusuchen.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Zovirax Lippenherpescreme

Zovirax Lippenherpescreme eignet sich zur lindernden Behandlung von Schmerzen und Juckreiz bei rezidivierendem Herpes labialis (wiederholt auftretenden, durch Herpes-simplex-Viren ausgelösten Bläschen an den Lippen).

Wirkstoff: Aciclovir (1 g Creme enthält 50 mg Aciclovir)

Gegenanzeigen
Zovirax Lippenherpescreme darf nicht angewendet werden bei einer (allergischen) Überempfindlichkeit gegenüber Aciclovir oder Valaciclovir oder einem der sonstigen Bestandteile. Eine Anwendung von Zovirax auf Schleimhäuten (z. B. in der Mundhöhle, am Auge oder in der Scheide) darf ebenfalls nicht erfolgen, da sonst lokale Reizerscheinungen auftreten können. Auch  bei Vorliegen von schweren Störungen der körpereigenen Immunabwehr oder schweren Verlaufsformen von rezidivierendem Herpes labialis, darf das Arzneimittel nicht angewendet werden. Vor Beginn der Behandlung ist diesbezüglich der Arzt zu konsultieren.

Schwangerschaft und Stillzeit
In einem so genannten Schwangerschaftsregister wurden nach der Markteinführung Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft – über alle vorhandenen Darreichungsformen und Stärken von Zovirax – festgehalten. Aus diesen ergab sich keine gesteigerte Rate an Missbildungen im Vergleich  zur normalen Bevölkerung. Die aufgetretenen Missbildungen waren nicht einheitlich, so dass nicht auf Zovirax als Ursache geschlossen werden kann. Die Anwendung in der Schwangerschaft sollte nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung stattfinden. Der Wirkstoff Aciclovir geht nach systemischer Anwendung in die Muttermilch über. Die Dosis, welches das Kind nach Anwendung von Zovirax durch das Stillen aufnehmen würde, ist jedoch vernachlässigbar.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen bei der Anwendung von Zovirax Lippenherpescreme mit anderen Arzneimitteln bekannt. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel eingenommen/angewendet bzw. bis vor kurzem eingenommen/angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Anwendung von Zovirax Lippenherpescreme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt.

Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile des Arzneimittels
Der sonstige Bestandteil Cetylstearylalkohol kann zu örtlich begrenzten Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) führen. Ebenfalls kann Propylenglycol Hautreizungen hervorrufen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei der Verkehrstüchtigkeit und dem Bedienen von Maschinen sind keine Beeinträchtigungen bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Die Creme 5-mal am Tag alle 4 Stunden tagsüber dünn auf die infizierten und die angrenzenden Hautareale auftragen.
Zur Erzielung eines größtmöglichen Behandlungserfolges, sollte Zovirax Lippenherpescreme schon bei den ersten Symtomen der Herpeserkrankung (Spannungsgefühl, Jucken, Rötung, Brennen) aufgetragen werden. Auch noch nach dem Auftreten der Lippenbläschen ist ein Beginn der Behandlung mit Zovirax Lippenherpescreme möglich.

Anwendungsart
Mit Hilfe eines Wattestäbchens ist Zovirax Lippenherpescreme aufzutragen. Dieser sollte mit einer für die Größe des infizierten Hautareals erforderlichen Menge bestrichen werden. Beim Auftragen ist darauf zu achten, dass nicht nur die schon erkennbaren und spürbaren Anzeichen des Herpes mit der Creme behandelt werden, sondern auch die angrenzenden Hautbereiche. Ein Behandlungsversuch kann auch bei schon vorhandenen Bläschen vorgenommen werden. Erfolgt das Auftragen von Zovirax mit der Hand, sollte diese vorher und nachher gründlich gewaschen werden. Dies ist erforderlich, um eine zusätzliche Infektion der geschädigten Hautpartie (z. B. durch Bakterien) bzw. eine Übertragung der Viren auf noch nicht infizierte Schleimhaut- und Hautbereiche, zu vermeiden.

Anwendungsdauer
Im Allgemeinen beträgt die Dauer der Behandlung 5 Tage. Verschlechtert sich während der Behandlung das Hautbild oder sind nach maximal 10 Tagen Behandlungsdauer die Bläschen nicht verkrustet oder abgeheilt, ist die Anwendung abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen.

Anwendung einer größeren Menge des Arzneimittels
Wurde Zovirax Lippenherpescreme in einer größeren Mengen angewendet als angeordnet, ist der Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen.

Anwendung von Zovirax Lippenherpescreme vergessen
Die Behandlung ist in der beschriebenen Weise fortzuführen, sobald daran gedacht wird. Zovirax Lippenherpescreme ist nicht in der doppelte Mengen anzuwenden. Bestehen weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels, sollte der Arzt oder Apotheker kontaktiert werden.

Zovirax Lippenherpescreme ist immer genau nach der Anweisung in der Packungsbeilage anzuwenden. Der Arzt oder Apotheker ist um Rat zu fragen, wenn Unsicherheiten in der Anwendung bestehen.

Nebenwirkungen
Bei der Anwendung von Zovirax Lippenherpescreme kann es gelegentlich zu einem vorübergehendem Brennen oder Stechen auf den behandelten Hautabschnitten kommen. Gelegentlich wurde auch von Juckreiz, Eintrocknung und Abschuppung der behandelten Haut berichtet. Selten kam es zum Auftreten einer Rötung und Kontaktdermatitis. Bei einer Hautentzündung (Kontaktdermatitis) treten die oben aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf und können über die mit der Creme behandelten Hautbereiche hinausgehen. Sehr selten kann es zu plötzlich auftretenden Überempfindlichkeitsreaktionen inklusive Angioödem (Quincke-Ödem, blasse Schwellung der Haut vor allem im Gesichtsbereich) kommen.

Beim Auftreten einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen, ist Zovirax Lippenherpescreme nicht weiter anzuwenden und ein Arzt ist umgehend aufzusuchen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen bemerkt werden, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind.

Hinweis
Verschlimmern sich die Symptome oder bleibt eine Besserung nach 10 Tagen aus, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Symbioflor 1 Tropfen

Symbioflor 1 Tropfen eignen sich zur Regulierung der körpereigenen Abwehrkräfte, häufig auftretender Infektionen der oberen Luftwege, Entzündungen im Mund-, Nasen-, Rachenraum und Mittelohr, Erkältungskrankheiten sowie Störungen der Magen-Darmfunktion.

Wirkstoff: Enterococcus faecalis-Bakterien (Zellen und Autolysat)

Gegenanzeigen
Unter der Anwendung von Symbioflor 1 sind bisher keine Gegenanzeigen bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Auch wenn keine fruchtschädigenden Wirkungen von Symbioflor 1 bekannt sind, sollten die Tropfen in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Auswirkungen auf das Bedienen von Maschinen und führen von Kraftfahrzeugen sind bisher nicht
bekannt.

Vorsichtsmaßnahmen
Bei der Anwendung von Symbioflor 1 sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Wechselwirkungen
Bei Einnahme von Symbioflor 1 mit anderen Mitteln sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Erwachsene nehmen 3-mal am Tag 30 Tropfen ein.
- Bei Kindern und Säuglingen ist die Dosis anzupassen.
Beispiel: Kinder nehmen 3-mal am Tag 20 Tropfen und Säuglinge 3-mal am Tag 10 Tropfen ein.
Symbioflor 1 ist vor dem Gebrauch gut zu schütteln, wodurch eine leichte Trübung entsteht.
Die Einnahme erfolgt am Morgen nach dem Aufstehen, am Mittag vor dem Essen und am Abend vor dem Zubettgehen.
Die Tropfen sind eine Weile im Mund zu behalten und vor dem Schlucken ist damit zu gurgeln.

Überdosierung
Wurde Symbioflor 1 in einer zu großen Menge eingenommen, sind keine Gegenmaßnahmen erforderlich.

Einnahme vergessen
Wurde die Anwendung von Symbioflor 1 vergessen oder es wurde zu wenig angewendet, ist mit der Einnahme in der ursprünglich verordneten Dosierung fortzufahren.

Einnahme abgebrochen bzw. unterbrochen
Bei einem vorzeitigen Beenden oder Unterbrechen der Behandlung, sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Gegebenenfalls ist der Arzt um Rat zu fragen.

Dauer der Anwendung
Die Anwendungsdauer ist abhängig von der Sachlage der vorliegenden Erkrankung und kann bei chronischen Infektionen bis zu 6 Monaten betragen.

Nebenwirkungen
Bei der Anwendung von Symbioflor 1 kann es gelegentlich zu Magenschmerzen, Kopfschmerzen und zum Auftreten von Mundtrockenheit kommen. Die beschriebenen Nebenwirkungen können durch eine Senkung der Dosis beeinflusst werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind.

Weitere Hinweise
Das Verfalldatum des Produkts ist auf dem Flaschenetikett und auf der Faltschachtel angegeben. Symbioflor 1 sollte nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr eingenommen werden. Vor Anbruch ist Symbioflor 1 nicht unter +2 °C und nicht über +30 °C zu lagern. Nach Gebrauch ist die Flasche gut zu verschließen und im Kühlschrank aufzubewahren. Nach dem Öffnen der Flasche ist der Inhalt mindestens 3 Wochen haltbar. Bei einer starken Ausflockung der Tropfen ist Symbioflor 1 nicht weiter einzunehmen.

Der wahrnehmbare, auch als unangenehm empfundene Geruch der Tropfen ist charakteristisch für das Produkt und kann unterschiedlich stark in Erscheinung treten.

Bei einem unbefriedigendem Behandlungsverlauf sowie bei länger andauernden oder stärker auftretenden Schmerzen, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.