Kytta-Salbe f

Kytta-Salbe-fKytta-Salbe f eignet sich zur Anwendung auf der Haut bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen, Zerrungen.

Wirkstoff: Beinwellwurzel-Fluidextrakt

Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Beinwell, Parabene oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Kytta Salbe f sollte in der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Kindern
Eine Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren sollte nicht erfolgen, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise
Kytta-Salbe f soll nicht in die Augen, auf offenen Wunden oder auf Schleimhäuten aufgetragen werden. Die äußerliche Anwendung der Salbe darf nur auf intakter Haut erfolgen.
Die sonstigen Bestandteile Methyl-, Ethyl, und Propyl-4hydroxybenzoat (Parabene) können allergische Reaktionen, auch mit einer Verzögerung hervorrufen.
Durch den Gehalt an Alkohol kann es bei häufiger Anwendung des Arzneimittels auf der Haut zu Reizungen oder Entzündungen und Trockenheit kommen.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Mitteln bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Kytta Salbe f ist abhängig von der betroffenen Körperstelle und der Intensität der Beschwerden, 2-4 mal am Tag mit etwa 1,2 – 6 g (entspricht einem Salbenstrang von 4 – 18 cm) aufzutragen.
Dabei die Salbe auf den betroffenen Körperstellen sorgfältig einmassieren. Ein Salbenverband kann bei stärkeren Beschwerden angelegt werden. Dazu werden 10 – 20 g Salbe einmal am Tag aufgetragen und mit geeignetem Verbandsmaterial abgedeckt.

Die Anwendungsvorschriften sind einzuhalten, da Kytta-Salbe f sonst nicht richtig wirken kann.

Anwendungsdauer
Bis zum Abklingen der Beschwerden oder nach Anweisung des Arztes, kann die Anwendung fortgesetzt werden.

Nebenwirkungen
Unter der Anwendung von Kytta Salbe f kann es in seltenen Fällen zu  Überempfindlichkeitsreaktionen kommen. Diese treten vorwiegend am Ort der Behandlung auf und äußern sich in einer Rötung, Knötchen- und Bläschenbildung, sowie Juckreiz. Das enthaltene Erdnussöl kann in seltenen Fällen lokale Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) verursachen. Beim Auftreten von Nebenwirkungen sollte die Behandlung abgebrochen und unter Umständen ein Arzt über die Weiterführung der Behandlung befragt werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.