Rinupret Nasenspray

Rinupret Pflege-Nasenspray eignet sich zur Reinigung und Spülung der Nasenschleimhaut.

Begleitende Behandlungsmaßnahme bei Entzündungen der Nasenschleimhaut, verbunden mit verstopfter Nase und/oder Schnupfen.

Das Medizinprodukt enthält: Hypertone Meersalzlösung, Aloe vera, Eukalyptusöl

Gegenanzeigen
Rinupret Pflege-Nasenspray darf nicht angewendet werden bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Eukalyptusöl, Aloe vera oder einen der sonstigen Bestandteile. Eine Anwendung darf ebenso nicht erfolgen, bei Atemwegserkrankungen, die mit einer starken Überempfindlichkeit der Atemwege verbunden sind (Pseudokrupp, Asthma bronchiale, Keuchhusten).

Schwangerschaft und Stillzeit
Rinupret soll in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.

Kinder
Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte das Medizinprodukt nicht angewendet werden.

Hinweis
Das Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verstärkung von Bronchospasmen (Krampf der Bronchialmuskeln) sind möglich.

Dosierung
In Abhängigkeit vom Bedarf ist Rinupret mehrmals am Tag mit 1 bis 2 Sprühstößen in jedes Nasenloch zu verabreichen.

Anwendungshinweis
Nachdem die Verschlusskappe entfernt wurde, ist der weiße Aufsatz solange herunterzudrücken, bis der erste Sprühstoß erfolgt. Anschließend die Sprühöffnung in ein Nasenloch einführen und pumpen. Die Flasche ist dabei senkrecht zu halten und der Kopf darf nicht nach hinten gebeugt werden. Während des Sprühvorganges leicht durch die Nase einatmen.

Anwendungsdauer
Rinupret Pflege-Nasenspray kann bei Bedarf über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Bei Fragen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Zusatzinformation
Das Spülen der Nase mit Salzspülungen und die Inhalation von Meersalz haben sich als bewährte Maßnahmen für die Atemwege erwiesen. Rinupret Nasenspray unterstützt die Reinigungsfunktion der Nase, löst unangenehme Krusten und fördert, die Entfernung von verfestigtem Nasensekret.

Entzündliche Vorgänge in der Nase (z.B. Schnupfen), die zum Anschwellen der Nasenschleimhäute führen, sind eine Folge der verstärkten Einlagerung von wässriger Flüssigkeit in den Schleimhäuten. Durch die erhöhte Konzentration von Meersalz in Rhinupret, wird der Nasenschleimhaut das überschüssige Wasser entzogen. Mit dem Ergebnis, dass die Nasenschleimhäute abschwellen und eine freie Atmung ermöglicht wird. Darüber hinaus löst das aus der Schleimhaut abfließende überschüssige Wasser, die Verkrustungen und das verdickte Sekret.

Zusätzlich ist das in Rinupret Pflege-Nasenspray enthaltene Aloe vera ein ideales Feuchthaltemittel und unterstützt den Heilungsprozess bei Entzündungen. Dagegen verfügt das Eukalyptusöl über belebende und erfrischende Eigenschaften. Es bewahrt die empfindlichen Nasenschleimhäute vor dem Austrocknen und erhöhten Belastungen, durch z.B. trockene Raumluft, kalte Luft im Winter oder sommerlich hohe Ozonwerte.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

ACC akut 600 mg Hustenlöser

acc-akutACC akut 600 mg Hustenlöser eignet sich zum Lösen von Schleim und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim.

Wirkstoff: Acetylcystein

Gegenanzeigen
ACC akut 600 mg Hustenlöser darf nicht eingenommen werden bei einer (allergischen) Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Acetylcystein oder einen der sonstigen Bestandteile.

Schwangerschaft
Das Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es der behandelnde Arzt für unbedingt erforderlich hält. Dies ist einzuhalten, da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Acetylcystein bei Schwangeren vorliegen.

Stillzeit
In der Stillzeit sollte ACC akut 600 mg Hustenlöser nur angewendet werden, wenn es der behandelnde Arzt für unbedingt erforderlich hält. Dies ist einzuhalten, da keine Informationen zur Ausscheidung des Wirkstoffs Acetylcystein in die Muttermilch vorliegen.

Grundsätzlich gilt: In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Arzt oder Apotheker vor der Einnahme von allen Arzneimitteln zu fragen.

Kinder
Kinder unter 2 Jahren sollten Acetylcystein nur nach Rücksprache mit dem Arzt erhalten, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für eine allgemeine Empfehlung für diese Altersgruppe vorhanden sind. Bei Kindern unter 14 Jahren sollte ACC akut 600 mg Hustenlöser wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht angewendet werden. Für diese Altersgruppe werden andere Arzneimittel mit einem geringeren Wirkstoffgehalt angeboten.

Vorsicht bei der Einnahme
Im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein wurde sehr selten über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom berichtet. Daher ist es erforderlich, beim Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sofort ärztlichen Rat einzuholen. Gleichzeitig ist die Anwendung von Acetylcystein zu beenden.
ACC akut 600 mg Hustenlöser sollte bei Leber- oder Nierenversagen nicht angewendet werden, um eine zusätzliche Zufuhr von stickstoffhaltigen Substanzen zu vermeiden.
Bei Vorliegen von Asthma bronchiale oder einem Magen- oder Darmgeschwür, auch in der Vergangenheit, ist Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels geboten.

Einnahme von ACC akut 600 mg Hustenlöser mit anderen Arzneimitteln
Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel eingenommen/angewendet bzw. bis vor kurzem eingenommen/angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt.
Bei einer kombinierten Anwendung von ACC akut 600 mg Hustenlöser und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann es zu einem gefährlichen Sekretstau kommen, da der Hustenreflex eingeschränkt sein kann. Aus diesem Grund sollte die Indikation zu dieser kombinierten  Behandlung besonders sorgfältig gestellt werden. Daher ist vor einer kombinierten Anwendung  unbedingt der Arzt zu befragen.
Aus experimentellen Untersuchungen geht hervor, dass es Hinweise auf eine Abschwächung der Wirkung von Antibiotika (Penicilline, Tetracycline, Aminoglykoside) durch Acetylcystein gibt. Daher sollte aus Sicherheitsgründen die Einnahme von Antibiotika getrennt und mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden erfolgen. Auf Arzneimittel mit dem Wirkstoff Loracarbef oder Cefixim trifft dies nicht zu, da sie gleichzeitig mit dem Wirkstoff Acetylcystein eingenommen werden können.

Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile des Arzneimittels
Eine Brausetablette dieses Arzneimittels enthält 6,03 mmol (138,8 mg) Natrium. Bei Einhaltung einer kochsalzarmen Diät sollte dies berücksichtigt werden. ACC akut 600 mg Hustenlöser enthält Lactose. Daher ist das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen, wenn  bekannt ist, dass einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern vorliegt.

Hinweis für Diabetiker: Eine Brausetablette enthält 0,01 BE (Broteinheiten).

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei der Verkehrstüchtigkeit und dem Bedienen von Maschinen sind keine Besonderheiten zu beachten.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Jugendliche über 14 Jahre und Erwachsene nehmen 2-mal am Tag je 1/2 oder 1-mal am Tag je 1 (entsprechend 600 mg Acetylcystein pro Tag) Brausetablette ein.
Die ACC akut 600 mg Hustenlöser Brausetabletten sind nach den Mahlzeiten einzunehmen. Die Brausetabletten sind teilbar. In einem Glas Trinkwasser ist die Brausetablette aufzulösen und der Inhalt des Glases ist komplett auszutrinken.

Die Einnahme der ACC akut 600 mg Hustenlöser sollte immer exakt nach der Anweisung in der Packungsbeilage erfolgen. Der Arzt oder Apotheker ist zu fragen, wenn Unsicherheiten bei der Anwendung bestehen.

Anwendungsdauer
Bei Verschlimmerung des Krankheitsbildes oder beim Ausbleiben einer Besserung nach 4 bis 5 Tagen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Der Arzt oder Apotheker ist zu kontaktieren, wenn der Eindruck besteht, dass die Wirkung von ACC akut 600 mg Hustenlöser zu stark oder zu schwach ist.

Überdosierung
Bei Einnahme einer größeren Menge ACC akut 600 mg Hustenlöser können Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich (z.B. Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit) auftreten.
Bisher sind bei einer starken Überdosierung jedoch keine schwerwiegenden Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen beobachtet worden. Dennoch ist der Arzt bei Verdacht auf eine Überdosierung mit ACC akut 600 mg Hustenlöser zu benachrichtigen.

Anwendung vergessen bzw. zu wenig eingenommen
Wurde die Anwendung von ACC akut 600 mg Hustenlöser vergessen oder es wurde zu wenig eingenommen, ist beim nächsten Mal die Einnahme des Arzneimittels wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fortzufahren.

Nebenwirkungen
Bei der Anwendung von ACC akut 600 mg Hustenlöser kann es gelegentlich zu allergischen Reaktionen (z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Quaddelbildung, Atemnot, Herzschlagbeschleunigung und Blutdrucksenkung), Kopfschmerzen, Fieber, Mundschleimhautentzündungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Selten wurde von Atemnot und Bronchospasmen (überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale) berichtet. Sehr selten kam es zum Auftreten einer anaphylaktischen Reaktionen bis hin zum Schock. Sehr selten wurden auch Blutungen im Zusammenhang mit der Gabe von Acetylcystein beobachtet, zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen.

Beim Auftreten erster Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf ACC akut 600 mg Hustenlöser nicht weiter angewendet werden. Gleichzeitig ist ein Arzt zu kontaktieren. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der genannten Nebenwirkungen das Wohlbefinden stark beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei Unklarheiten und weiteren Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Meditonsin Tropfen

meditonsinMeditonsin Tropfen eignen sich zur Anwendung bei akuten Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraumes. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Ein Arzt ist aufzusuchen, bei andauernden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden, sowie bei Atemnot oder Fieber.

Arzneilich wirksame Bestandteile: Aconitinum Dil., Atropinum sulfuricum Dil., Mercurius cyanatus Dil.

Gegenanzeigen
Meditonsin darf nicht eingenommen werde bei einer Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe. Das homöopathische Arzneimittel darf bei Alkoholkranken nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Meditonsin sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, da zur Anwendung bei Schwangeren und Stillenden keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen.

Kinder
Das Arzneimittel soll bei Säuglingen unter 7 Monaten nicht angewendet werden, da für diese Patientengruppe keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen. Meditonsin sollte bei Säuglingen von 7 bis 12 Monaten nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise
Meditonsin enthält 6 Vol.-% Alkohol. Dies ist beim Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt zu beachten.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Allgemeiner Hinweis
Durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel kann die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels ungünstig beeinflusst werden. Bei Einnahme sonstiger Arzneimittel ist der Arzt zu befragen.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 mal täglich:
- Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
nehmen maximal 12-mal am Tag, je 5 bis 10 Tropfen ein. Bei über einem längeren Zeitraum andauernden Verlaufsformen sind 1 bis 3-mal am Tag 5 bis 10 Tropfen einzunehmen.
- Kinder von 6 bis 12 Jahren
erhalten nicht mehr als zwei Drittel der Erwachsenendosis (maximal 12-mal am Tag, je 3 bis 6 Tropfen).
- Kleinkinder von 1 bis 6 Jahren
erhalten nicht mehr als die Hälfte der Erwachsenendosis (maximal 12-mal am Tag, je 2 bis 5 Tropfen).
- Säuglinge ab dem 7.Monat bis zum 1. Jahr
erhalten nach Rücksprache mit dem Arzt nicht mehr als ein Drittel der Erwachsenendosis (maximal 12-mal am Tag, je 1 bis 3 Tropfen).
Die Tropfen sind unverdünnt einzunehmen und einige Zeit im Mund zu belassen. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
Die Anwendungsvorschriften sind einzuhalten, da Meditonsin sonst nicht richtig wirken kann.

Dauer der Einnahme
Das homöopathische Arzneimittel ist möglichst frühzeitig einzunehmen. Falls der Arzt nichts anderes verordnet, sollte Meditonsin maximal 1 Woche eingenommen werden.

Überdosierung
Bei Einnahme einer zu großen Menge Meditonsin kann es aufgrund der Inhaltsstoffe zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. In diesen Fällen ist umgehend ein Arzt zu kontaktieren.

Einnahme vergessen bzw. zu wenig eingenommen
Die Anwendung ist nicht nachzuholen (keine zusätzliche Einnahme), sondern mit der Einnahme wie unter Dosierung angegeben fortzufahren.

Nebenwirkungen
Nach Anwendung von Meditonsin kann Speichelfluss auftreten. Das Mittel ist dann abzusetzen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Bei der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten das Arzneimittel abgesetzt und der Arzt befragt werden.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Angocin Anti-Infekt N

Angocin Anti-Infekt N Filmtabletten eigenen sich zur Anwendung bei Infektionen der Harnwege, grippale Infekte sowie katarrhalische Erkrankungen der Atemwege, entzündliche Erkrankungen der Gaumenmandeln, der Nase und der Nasennebenhöhlen.

Wirksame Bestandteile: Kapuzinerkressenkraut, Meerrettichwurzel

Gegenanzeigen
Angocin Anti-Infekt N sollte bei akuten Entzündungen der Nieren sowie akuten Magen- und Darmgeschwüren nicht angewendet werden. Eine Anwendung des pflanzlichen Arzneimittels ist für Kindern unter 4 Jahren nicht vorgesehen.

Schwangerschaft
In experimentellen Untersuchungen sowie in der langjährigen Anwendung von Angocin Anti-Infekt N am Menschen, wurden bisher keine Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung festgestellt. Da aber keine Studien zur Anwendung bei Schwangeren vorliegen, ist das Arzneimittel in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anzuwenden.

Stillzeit
Bisher ist nicht bekannt, ob Inhaltsstoffe der pflanzlichen Bestandteile von Angocin Anti-Infekt N in die Muttermilch übergehen.

Wechselwirkungen
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Angocin Anti-Infekt N nicht zu beachten.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Abhängig vom Schweregrad des Infekts, nehmen Patienten 3 bis 5mal am Tag 4 bis 5 Filmtabletten, unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach den Mahlzeiten ein. (Standarddosis: 3mal am Tag 4 Filmtabletten)
- Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren nehmen 3 bis 5mal am Tag 2 bis 3 Filmtabletten ein. (Standarddosis: 3mal am Tag 2 Filmtabletten)

Dauer der Anwendung
Erwachsenen und Kindern über 8 Jahren wird bei akuten Infekten empfohlen, eine über mehrere Tage andauernde Stoßtherapie mit einer anschließenden Reduzierung der Medikation durchzuführen.
Bei dieser Therapie sind alle drei Stunden 4 bis 5 Filmtabletten, über einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen, einzunehmen. Verbessert sich nach dieser hohen Initialtherapie das Befinden, kann die Dosis auf 3mal 4 Filmtabletten am Tag gesenkt werden. Die Angocin Anti-Infekt N Filmtabletten sind in dieser Dosis etwa 1 Woche lang anzuwenden. Bei einer weiteren Stabilisierung des Gesundheitszustandes kann danach die Dosis auf 3mal 2 Filmtabletten am Tag gemindert werden. Diese Dosis sollte dann ebenso 1 Woche lang beibehalten werden. Im Normalfall ist der Organismus nach dieser akuten Therapie genügend gegen einen möglichen Rückfall stabilisiert, so dass die akute Behandlung beendet werden kann. Bei Infektanfälligkeit ist danach eine prophylaktische Anwendung von Angocin Anti-Infekt N ratsam. Dazu sind die Angaben unter „Prophylaxe“ zu beachten.

Prophylaxe
Zur Vorbeugung bzw. Vermeidung eines erneuten Infekts, sind 2mal am Tag 2 Filmtabletten einzunehmen.
Zur Vorbereitung des Immunsystems auf die Wintermonate bzw. zur Grippeprophylaxe empfiehlt sich die tägliche Einnahme von 2 Filmtabletten zum Frühstück. Dabei ist mit der Einnahme am  Herbstanfang des Jahres zu beginnen und bis zum Ende des Winters beizubehalten.

Wichtiger Hinweis
Bleibt eine merkliche Besserung nach der 5tägigen Initialtherapie aus, ist es unbedingt notwendig einen Arzt aufzusuchen, damit dieser den infektionsauslösenden Erreger bestimmen und eine mögliche spezifische Antibiotikatherapie einleiten kann. Während einer Antibiotikabehandlung kann Angocin Anti-Infekt N weiter eingenommen werden, das das Arzneimittel wegen seiner antimikrobiellen Eigenschaften und seiner positiven Wirkung auf das Immunsystem die Behandlung unterstützt.

Überdosierung
Bisher sind keine Vergiftungen infolge einer Überdosierung bekannt geworden.

Einnahme vergessen bzw. zu wenig eingenommen
Wurde die Anwendung von Angocin Anti-Infekt N vergessen oder es wurde zu wenig eingenommen, ist beim nächsten Mal mit der Einnahme wie üblich fortzufahren.

Nebenwirkungen
Gelegentlich können Magen- und Darmbeschwerden bei besonders empfindlichen Personen auftreten. Beim Auftreten dieser Nebenwirkungen ist die Dosis von Angocin Anti-Infekt N zu verringern. Zur besseren Verträglichkeit können die Filmtabletten auch mit Milch eingenommen werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Sinupret Forte

Sinupret forte Dragees Bionorica zur Anwendung bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Pflanzliche Wirkstoffe: Eisenkraut, Enzianwurzel, Gartensauerampferkraut, Holunderblüten, Schlüsselblumenblüten mit Kelch

Gegenanzeigen
Sinupret forte Dragees dürfen nicht eingenommen werden, bei einer Überempfindlichkeit gegen einen der arzneilich wirksamen oder sonstigen Bestandteile.

Schwangerschaft und Stillzeit
Sinupret forte Dragees Bionorica sollen in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden. Grundsätzlich gilt: Die Einnahme von allen Arzneimitteln soll nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Kinder
Das Arzneimittel soll bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da zur Anwendung bei dieser Personengruppe keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.

Vorsichtsmaßnahmen
Bei bestehenden Beschwerden, die länger als 7 bis 14 Tage andauern oder regelmäßig wiederkehren, ist der Arzt aufzusuchen.

Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 3 mal am Tag 1 Dragee ein.
Sinupret forte Dragees werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) eingenommen.

Damit das Arzneimittel richtig wirken kann, muss die Einnahme nach den Anwendungsvorschriften erfolgen.

Dauer der Anwendung
Die Anwendungsdauer von Sinupret forte Dragees beträgt 7 bis 14 Tage – soweit nicht anders verordnet. Dazu sind auch die Angaben unter „Vorsichtsmaßnahmen“ zu beachten.

Überdosierung
Bei Einnahme einer größeren Menge von Sinupret forte Dragees, ist der Arzt zu kontaktieren. Dieser wird über eventuell erforderliche Maßnahmen entscheiden. Gegebenenfalls treten die unten aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf.

Einnahme vergessen bzw. zu wenig eingenommen
Wurde die Anwendung von Sinupret forte Dragees vergessen oder es wurde zu wenig eingenommen, ist beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge anzuwenden, sondern mit der Einnahme, wie vom behandelten Arzt vorgegeben oder in der Gebrauchsinformation beschrieben, fortzufahren.

Behandlung unterbrochen bzw. vorzeitig beendet
Das Unterbrechen bzw. Beenden der Einnahme von Sinupret forte Dragees Bionorica ist in der Regel unbedenklich.

Nebenwirkungen
Gelegentlich kann es unter der Anwendung von Sinupret forte Dragees zu Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Magenschmerzen) kommen. Selten können  Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (Juckreiz, Hautausschlag, Hautrötung) sowie schwere allergische Reaktionen (Atemnot, Angioödem, Gesichtsschwellung) auftreten. Beim Erkennen von Nebenwirkungen ist das Arzneimittel abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Dieser kann über den Schweregrad und mögliche notwendige weitere Maßnahmen entscheiden. Bei den ersten Hinweisen auf eine Überempfindlichkeitsreaktion darf Sinupret forte Dragees Bionorica nicht erneut eingenommen werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen beobachtet werden, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Hinweis
Dauern die Beschwerden länger als 7 bis 14 Tage an oder treten in regelmäßigen Abständen erneut auf, ist es notwendig einen Arzt aufzusuchen.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Symbioflor 1 Tropfen

Symbioflor 1 Tropfen eignen sich zur Regulierung der körpereigenen Abwehrkräfte, häufig auftretender Infektionen der oberen Luftwege, Entzündungen im Mund-, Nasen-, Rachenraum und Mittelohr, Erkältungskrankheiten sowie Störungen der Magen-Darmfunktion.

Wirkstoff: Enterococcus faecalis-Bakterien (Zellen und Autolysat)

Gegenanzeigen
Unter der Anwendung von Symbioflor 1 sind bisher keine Gegenanzeigen bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Auch wenn keine fruchtschädigenden Wirkungen von Symbioflor 1 bekannt sind, sollten die Tropfen in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Auswirkungen auf das Bedienen von Maschinen und führen von Kraftfahrzeugen sind bisher nicht
bekannt.

Vorsichtsmaßnahmen
Bei der Anwendung von Symbioflor 1 sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Wechselwirkungen
Bei Einnahme von Symbioflor 1 mit anderen Mitteln sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Erwachsene nehmen 3-mal am Tag 30 Tropfen ein.
- Bei Kindern und Säuglingen ist die Dosis anzupassen.
Beispiel: Kinder nehmen 3-mal am Tag 20 Tropfen und Säuglinge 3-mal am Tag 10 Tropfen ein.
Symbioflor 1 ist vor dem Gebrauch gut zu schütteln, wodurch eine leichte Trübung entsteht.
Die Einnahme erfolgt am Morgen nach dem Aufstehen, am Mittag vor dem Essen und am Abend vor dem Zubettgehen.
Die Tropfen sind eine Weile im Mund zu behalten und vor dem Schlucken ist damit zu gurgeln.

Überdosierung
Wurde Symbioflor 1 in einer zu großen Menge eingenommen, sind keine Gegenmaßnahmen erforderlich.

Einnahme vergessen
Wurde die Anwendung von Symbioflor 1 vergessen oder es wurde zu wenig angewendet, ist mit der Einnahme in der ursprünglich verordneten Dosierung fortzufahren.

Einnahme abgebrochen bzw. unterbrochen
Bei einem vorzeitigen Beenden oder Unterbrechen der Behandlung, sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Gegebenenfalls ist der Arzt um Rat zu fragen.

Dauer der Anwendung
Die Anwendungsdauer ist abhängig von der Sachlage der vorliegenden Erkrankung und kann bei chronischen Infektionen bis zu 6 Monaten betragen.

Nebenwirkungen
Bei der Anwendung von Symbioflor 1 kann es gelegentlich zu Magenschmerzen, Kopfschmerzen und zum Auftreten von Mundtrockenheit kommen. Die beschriebenen Nebenwirkungen können durch eine Senkung der Dosis beeinflusst werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind.

Weitere Hinweise
Das Verfalldatum des Produkts ist auf dem Flaschenetikett und auf der Faltschachtel angegeben. Symbioflor 1 sollte nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr eingenommen werden. Vor Anbruch ist Symbioflor 1 nicht unter +2 °C und nicht über +30 °C zu lagern. Nach Gebrauch ist die Flasche gut zu verschließen und im Kühlschrank aufzubewahren. Nach dem Öffnen der Flasche ist der Inhalt mindestens 3 Wochen haltbar. Bei einer starken Ausflockung der Tropfen ist Symbioflor 1 nicht weiter einzunehmen.

Der wahrnehmbare, auch als unangenehm empfundene Geruch der Tropfen ist charakteristisch für das Produkt und kann unterschiedlich stark in Erscheinung treten.

Bei einem unbefriedigendem Behandlungsverlauf sowie bei länger andauernden oder stärker auftretenden Schmerzen, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Grippostad C Kapseln

Grippostad C Hartkapseln eignen sich zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Schnupfen und Reizhusten, Kopf- und Gliederschmerzen im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit. Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt Grippostad C fiebersenkend.

Arzneilich wirksame Bestandteile: Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Coffein, Chlorphenaminmaleat

Gegenanzeigen
Grippostad C darf nicht eingenommen werden, bei einer Überempfindlichkeit gegen Coffein, Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Chlorphenaminmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile. Eine Anwendung des Arzneimittels darf auch nicht erfolgen, bei: Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom) mit Restharnbildung, schweren Nierenfunktionsstörungen, Erhöhung des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom), erblich bedingtem Mangel an Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase (Krankheitszeichen ist eine bestimmte Form der Blutarmut -hämolytische Anämie-). Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Grippostad C nicht eingenommen werden.

Schwangerschaft
Das Arzneimittel ist in der Schwangerschaft nicht einzunehmen, da aus Studien Hinweise auf die Möglichkeit von Fruchtschädigungen durch Chlorphenaminmaleat (arzneilich wirksamer Bestandteil) vorliegen.

Stillzeit
Während der Stillzeit darf Grippostad C nicht eingenommen werden, da bisher unbekannt ist, ob Bestandteile des Arzneimittels in die Muttermilch übergehen.

Kinder
Grippostad C darf von Kindern unter 12 Jahren nicht eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Auch bei bestimmungsgemäßen Gebrauch kann sich das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen und/oder aktiven Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol.

Informationen über bestimmte Bestandteile
Grippostad C enthält Lactose. Beim Vorliegen einer bekannten Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern, ist das Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.

Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Grippostad C ist notwendig, bei: Nierensteinkrankheit (Oxalat-Urolithiasis), Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Eisen-Speichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose), angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit).

Eine Anwendung des Arzneimittels kann bei vorbelasteten Personen zu einer Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) führen (Analgetika-Asthma).

Bei Vorliegen einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) sowie Magen- oder Darmgeschwüren (Ulcus ventriculi oder duodeni) ist Grippostad C nur unter ärztlicher Kontrolle einzunehmen.

Anwendung von Grippostad C mit Nahrungsmitteln und Getränken
Das Arzneimittel sollte nicht gleichzeitig mit Alkohol eingenommen werden, da sich diese Substanzen gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken.

Wechselwirkungen
Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel angewendet werden bzw. bis vor kurzem angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt.

Die leberschädigende Wirkung von Paracetamol kann verstärkt werden, bei gleichzeitiger Einnahme von Paracetamol mit Mitteln, die zu beschleunigtem Arzneimittelabbau in der Leber führen (Enzyminduktion), wie beispielsweise bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), Tuberkulosemittel (Rifampicin) oder Antiepileptika (Phenytoin, Carbamazepin) sowie Alkohol.

Es kann zu einer Verzögerung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol kommen, bei gleichzeitiger Einnahme von Paracetamol mit Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie beispielsweise Propanthelin.

Eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol kann eintreten, bei gleichzeitiger Einnahme von Paracetamol mit Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie beispielsweise Metoclopramid.

Die gleichzeitige Einnahme von Paracetamol mit Chloramphenicol (Mittel gegen bakterielle Infektionen), kann den Abbau von Chloramphenicol deutlich verzögern, was mit einem Risiko erhöhter Nebenwirkungen verbunden ist.

Die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie wird verstärkt, bei gleichzeitiger Einnahme von Paracetamol mit AZT (Zidovudin, Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion). Aus diesem Grund soll Grippostad C nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.

Der in Grippostad C enthaltene arzneilich wirksame Bestandteil Coffein, kann: die Ausscheidung von Theophyllin (Asthmamittel) vermindern, die beruhigenden (sedativen) Wirkungen verschiedener Substanzen (wie z.B. Antihistaminika, Barbiturate etc.) abschwächen, die herzfrequenzsteigernde (tachykarde) Wirkung von z.B. Thyroxin, Sympathomimetika u.a. verstärken und das Abhängigkeitspotential von Substanzen des Typs Ephedrin erhöhen.

Einzelne unterschiedliche und nicht vorhersehbare Wechselwirkungen können auftreten, bei Kombination von Coffein und Substanzen mit einem breiten Wirkungsspektrum, beispielsweise Benzodiazepinen.

Die Ausscheidung von Coffein kann sich verzögern, bei gleichzeitiger Gabe von bestimmten Mitteln zur Behandlung von Infektionen (Gyrasehemmer des Chinoloncarbonsäure-Typs).

Bestimmte Schlafmittel (Barbiturate) und Nikotion beschleunigen den Coffein-Abbau in der Leber, die Anti-Baby-Pille (Orale Kontrazeptiva) sowie Cimetidin und Disulfiram vermindern ihn.

Die gleichzeitige Anwendung von Chlorphenamin mit zentraldämpfenden Mitteln oder Alkohol verstärkt die beruhigende (sedierende) Wirkung.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Erwachsene nehmen am Morgen, zur Mittagszeit und am Abend jeweils 2 Kapseln ein.
Grippostad C sollte bis zum Abklingen der Erkältungsbeschwerden eingenommen werden. Beim Ausbleiben einer merklichen Besserung oder bei hohem Fieber, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Die Einnahme des Arzneimittels über einen längeren Zeitraum oder in höheren Dosen sollte ohne Befragen des Arztes nicht erfolgen.

Der Arzt oder Apotheker ist aufzusuchen, wenn der Eindruck entsteht, dass die Wirkung von Grippostad C zu stark oder zu schwach ist.

Überdosierung
Wird eine größere Menge Grippostad C eingenommen, ist sofort ein Arzt zu kontaktieren. Dieser wird, abhängig von dem zurückliegenden Einnahmezeitpunkt, die erforderlichen Maßnahmen durchführen.

Bei einer Überdosierung mit Grippostad C kann der Wirkstoff Paracetamol am ersten Tag zu Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen und einem allgemeinen Krankheitsgefühl führen. Auch bei einer Besserung des Allgemeinbefindens am zweiten Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am dritten Tag.

Der Wirkstoff Chlorphenaminmaleat kann bei einer Überdosierung Symptome wie Mundtrockenheit, Rötung des Gesichts, Verstopfung sowie starre und weite Pupillen verursachen. Darüber hinaus können zentralnervöse Zeichen einer Vergiftung (Koordinationsstörungen, Krämpfe, Halluzinationen) auftreten.

Bei Aufnahme von 1g Coffein oder mehr in kurzer Zeit können Symptome einer Vergiftung auftreten, wie feinschlägiges Zittern (Tremor), zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Herzmuskelschäden.

Vorübergehende Durchfälle (osmotische Diarrhö) treten gelegentlich nach Einzeldosen von mehr als 3 bis 10g Ascorbinsäure (Vitamin C) auf. Als wasserlösliches Vitamin ist die Ascorbinsäure praktisch nicht toxisch.

Einnahme vergessen
Zum nächsten Einnahmezeitpunkt sind nicht mehr Kapseln Grippostad C anzuwenden. Es ist mit der Dosierung wie in der Gebrauchsinformation beschrieben fortzufahren.

Einnahme beenden bzw. unterbrechen
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Grippostad C sind hier keine Besonderheiten zu beachten.

Nebenwirkungen
Gelegentlich kann es unter der Anwendung von Grippostad C zu allergischen Hautreaktionen (erythematös oder urtikariell), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautläsionen kommen. Sehr selten treten Störungen des Blutbildes auf, wie Neutropenie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Panzytopenie sowie bei hoher Dosierung leichte Methämoglobinbildung, Agranulozytose). Sehr selten treten Erkrankungen des Immunsystems auf: für den Wirkstoff Paracetamol sind schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Atemnot, Quincke-Ödem, Übelkeit, Schweißausbruch, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beobachtet worden. Ebenso kann es sehr selten durch den Wirkstoff Chlorphenaminmaleat zu Augenerkrankungen, wie Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom) und/oder Sehstörungen kommen. Auch wurden sehr selten Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums beschrieben. Besonders bei vorbelasteten Personen kann durch Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) ausgelöst werden (Analgetika-Asthma). Bei Einnahme höherer Dosen Grippostad C über einen längeren Zeitraum, können sehr selten Leberschäden und Nierenschäden auftreten. Zu schweren Leberschäden kann es bei Überdosierung kommen. Beschwerden beim Wasserlassen können durch Chlorphenaminmaleat auftreten. Sehr selten kann es durch das Chlorphenaminmaleat zu allgemeinen Erkrankungen, wie Schläfrigkeit (Sedierung) und Mundtrockenheit kommen. Der Coffeinanteil kann innere Unruhe und eine beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie) verursachen. Zudem worden sehr selten Magen-Darm-Beschwerden beobachtet. Es liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass durch die Kombination der Umfang und/oder die Art der genannten Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verändert werden. Beim Auftreten der genannten Nebenwirkungen, ist Grippostad C nicht weiter einzunehmen. Darüber hinaus ist der Arzt zu kontaktieren, dieser wird über den Schweregrad und gegebenenfalls weitere notwendige Maßnahmen entscheiden.

Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Gebrauchsinformation angegeben sind.

Hinweis: Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe in Grippostad C kann bei Beschwerden, die hauptsächlich einzeln auftreten, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden. In diesen Fällen sind Arzneimittel mit einer anderen Zusammensetzung anzuwenden.

Grundsätzlich gilt: Verschlechtert sich das Krankheitsbild oder bleibt eine deutliche Besserung aus, ist es notwendig einen Arzt aufzusuchen.

Bei Unklarheiten und Fragen zur Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.

Gelomyrtol forte Kapseln

gelomyrtol-forte.jpgGelomyrtol forte zur Anwendung bei akuter und chronischer Bronchitis und Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).

Wirkstoff: Myrtol standardisiert.

Anwendungshinweise
Gelomyrtol forte Kapseln dürfen nicht eingenommen werden bei vorhandener (allergischer) Überempfindlichkeit gegen Süßorangenöl, Eucalyptusöl, Zitronenöl oder Myrtenöl sowie Cineol (Hauptbestandteil von Eucalyptusöl), oder einen der sonstigen Bestandteile. Eine Anwendung des pflanzlichen Arzneimittels darf ebenfalls nicht erfolgen bei entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darmbereich, im Bereich der Gallenwege und bei schweren Erkrankungen der Leber. Bei Vorliegen von Asthma bronchiale, Keuchhusten oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer deutlichen Atemwegsüberempfindlichkeit verbunden sind, sollte Gelomyrtol forte nur nach erfolgter Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Tierexperimentelle Untersuchungsergebnisse und therapeutische Erfahrungen am Menschen über viele Jahre lassen nach dem momentanen wissenschaftlichen Erkenntnisstand die Aussage zu, dass das Arzneimittel während der Schwangerschaft nach Absprache mit dem behandelnden Arzt ohne Risiko eingenommen werden kann.

In der Stillzeit ist ein Übergang vom Gelomyrtol forte in die Muttermilch, aufgrund der lipophilen (fettanziehend, fettliebend) Eigenschaften des Arzneimittels, sehr wahrscheinlich.

Beim Führen von Kraftfahrzeugen und Bedienen von Maschinen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bisher nicht bekannt.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Bei Vorliegen eines akuten entzündlichen Krankheitsbildes sind 3 bis 4mal am Tag eine Kapsel einzunehmen. Die Dosierung wird auch zur Dauertherapie empfohlen.
- Bei Vorliegen eines chronischen Krankheitsbildes ist 2mal am Tag eine Kapsel einzunehmen. Die Dosierung wird auch zur Dauertherapie empfohlen.
- Um das morgendliche Abhusten bei chronischer Bronchitis zu erleichtern, sollte eine Kapsel Gelomyrtol forte am Abend vor dem Zubettgehen eingenommen werden.
- Kinder unter 10 Jahren bekommen die Hälft der oben genannten Dosis für Erwachsene.
Die Behandlungsdauer ist abhängig von dem Beschwerdebild. Beim Vorliegen einer chronischen Erkrankung der Atemwege ist eine Daueranwendung möglich.

Das Arzneimittel sollte 30 Minuten vor der Mahlzeit mit genügend kalter Flüssigkeit eingenommen werden. Zur Verbesserung der Nachtruhe kann die letzte Tagesdosis vor dem Zubettgehen eingenommen werden.

Wurden größere Mengen Gelomyrtol forte eingenommen, ist der Arzt zu informieren. Dieser wird über weitere notwendige Maßnahmen entscheiden. Eventuell treten die unten aufgelisteten Nebenwirkungen intensiver auf.

Wurde die Einnahme von Gelomyrtol forte vergessen, ist die Einnahme, wie vom Arzt angeordnet oder in der Dosierungsanleitung angeben, fortzusetzen. Die Anwendung der doppelten Menge zum nächsten Einnahmezeitpunkt darf nicht erfolgen.

Nebenwirkungen
Unter der Anwendung des pflanzlichen Arzneimittels kann es in einzelnen Fällen zu Beschwerden im Magen-Darmbereich kommen. In Einzelfällen können sich vorhandene Nieren- und Gallensteine in Bewegung setzen. Ebenfalls wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Atemnot, Gesichtsschwellung, Kreislaufsstörungen, Hautausschlag) in Einzelfällen beobachtet. Sollte eine der genannten Nebenwirkungen auftreten, ist der Arzt oder Apotheker zu benachrichtigen.

Zusatzinformation
Bei anhaltenden Beschwerden über einen längeren Zeitraum oder wenn sich diese verschlimmern, bei auftretendem Fieber, Atemnot, blutigem oder eitrigem Auswurf, ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Umckaloabo Lösung

umckaloabo.jpgDas pflanzliche Arzneimittel Umckaloabo ist geeignet zur Anwendung bei einer Entzündung der Bronchien (akute Bronchitis).

Wirkstoff: Pelargonium sidoides-Wurzeln-Auszug

Einnahmehinweise
Eine Einnahme von Umckaloabao darf nicht erfolgen, wenn eine (allergische) Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile vorliegt. Das pflanzliche Arzneimittel darf auch nicht angewendet werden, wenn gerinnungshemmende Medikamente eingenommen und bei gesteigerter Blutungsneigung. Da keine genügenden Erfahrungen zur Anwendung des Arzneimittels bei Leber- und Nierenerkrankungen vorliegen, darf auch in diesem Fall Umckaloabo nicht eingenommen werden.

Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, darf das pflanzliche Arzneimittel in dieser Zeit nicht eingenommen werden. Eine Anwendung von Umckaolabo bei Säuglingen unter 1 Jahr darf nicht erfolgen, da ebenfalls keine hinreichenden Erfahrungen vorliegen. Bei Kleinkindern unter 6 Jahren sollte die Behandlung erst nach Rücksprache mit dem Arzt beginnen.

Es gilt zu beachten: Umckaloabao enthält 12 Vol.-% Alkohol.

Obwohl Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln nicht bekannt sind, kann die Wirkung gerinnungshemmender Medikamente (z.B. Warfarin und Phenprocoumon), bei gleichzeitiger Einnahme von Umckalobao verstärkt werden.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:
- Kleinkinder von 1 bis 5 Jahren nehmen 3-mal am Tag 10 Tropfen ein
- Kinder von 6 bis 12 Jahren nehmen 3-mal am Tag 20 Tropfen ein
- Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren nehmen 3-mal am Tag 30 Tropfen ein
Die Dauer der Behandlung sollte nicht länger als 3 Wochen erfolgen.

Nebenwirkungen
Gelegentlich können bei der Anwendung von Umckaloabo Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Durchfall, Magenschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen) auftreten. Leichte Zahnfleisch- oder Nasenbluten wurden in seltenen Fällen beobachtet. Auch kann es in seltenen Fällen zu einer Überempfindlichkeit mit Nesselsucht, Juckreiz (an Haut und Schleimhäuten) und Hautauschlag kommen. Derartige Überempfindlichkeitsreaktionen können bereits bei der ersten Anwendung von Umckaloabo auftreten. Schwere Reaktionen wie Atemnot, Gesichtsschwellung und Blutdruckabfall sind in sehr seltenen Fällen möglich.

Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion, ist die Anwendung von Umckaloabo zu beenden und umgehend ein Arzt aufzusuchen.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Umckaloabo ist notwendig, wenn eine Besserung der Beschwerden innerhalb einer Woche ausbleibt, auftretendem Fieber über mehrere Tage, blutigem Auswurf oder Atemnot. In diesen Fällen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.